Dienstag, 23. April 2013

Angela, "unsere Mutti" als Schicksalsgöttin ...

Ja-ja: Ängie, die weltweit umjubelte Frau aus der Uckermark ...
"Sie macht die Politik des Tages - und der (war stets) ein (unbewältigtes) Gestern", in etwa so hat es der Dieter Hildebrandt einmal zutreffend zum Ausdruck gebracht. -
Tja, da ist nun kein Heute, wohl auch keine Zukunft mehr auszumachen.
In ihrer stets irritierenden Undeutlichkeit zeigt sich beunruhigend nur noch das vom einstigen Förderer, dem Dicken aus Oggersheim erlernte beharrliche Aussitzen von aufkommenden Krisensituationen. -
Neulich, schon weit nach Mitternacht, in einer Kneipe im Berliner Ortsteil Wedding ... 
Feuchtfröhlich gestimmte und lautstark geführte Debatten über politische Mißwirtschaft hielten urplötzlich inne, als ein vielstimmiger Chor den nachfolgenden Liedtext spottlüstern verunglimpfend in die nächtliche Trinkstuben-Lebenssphäre schmetterte:
"Im Kanzleramt oben, 
da steht ein Karton,
da macht die Frau Merkel 
aus Scheiße Bonbon!"
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Nun ja, plump und unzivilisiert ...
Jedoch, seit vielen Jahren vom Glück begünstigt, wird die derart anschaulich gemachte Dame in solch einer Vergnügungsstätte wohl niemals zu Gast sein.
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Trotz allem ...
"Da rekelt sich durchfloskelnd eine Mama Morgana auf rhetorischen Nebelbänken" so einfallsreich zutreffend hat es der Roger Willemsen neulich zum Ausdruck gegeben.
Und:
"Politik ist in dieser Logik nur Exekution von Notwendigkeiten", so hat Carolin Emcke die politische Unzulänglichkeit der Kanzlerin Angela Merkel neulich im ZEIT-Magazin beschrieben.
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"Ja klar, so isses, aber wenn'se wech is, wird sich da auch nichts verbessern!" mutmaßte neulich abwinkend ein älterer Herr im Berliner Stadtteil Kreuzberg.
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