Montag, 20. Oktober 2014

Stets raffgierig verschworen ...

Jetzt einmal demonstrativ abschweifend von all den bisher zumeist humorig verlebendigten Begebenheiten, sei hier nun dieser hemmungslos taktierende Wirkungsbereich all der Übeltäter vom Stamme Nimm besorgniserregend in tadelnden Augenschein genommen:
Diese Geldinstitute ...
Offenbar recht diffuse Unternehmen, die gewerbsmäßig - zumeist jedoch für das eigene Füllhorn -, unter anderem verschwenderisch Mißbrauch mit anderer Leute Geld betreiben. -
Angeblich unterliegen diese Institutionen einer vom Staat unter die Lupe zu nehmenden Gesetzmäßigkeit, so leichthin bezeichnet als "Bankaufsicht". -
Was in der sich zumeist offenbarenden Wirklichkeit so viel besagt, daß im Ernstfall, wenn wieder einmal die von den Erdenbürgern vertrauensselig auf die Bankkonten gebrachten Euros hemmungslos verzockt und somit dahingeschwunden sind, der Staat nun mit vielen Milliarden - eingebracht durch den Steuerzahler! - sofort hilfreich, wie wohl auch ermunternd für neue begehrenswerte, allzuoft allerdings nur waghalsig betriebenen Transaktionen, verantwortungslos in die sogenannte Bresche springt. -
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Wie sich das fortwährend verhängnisvoll abspielt?
Nun ja, so folgendermaßen:
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Da gibt es die gutgläubigen Sparer ...
Sie hoffen auf Zinsen, die's Spargeld erbringt.
Dann geht's in die Binsen, Ernüchterung winkt.
Das Geld ist entflogen, vom Winde verweht.
Man fühlt sich betrogen - nun ist es zu spät! -
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Die Handhabung der Geldinstitute ...
Zum Raffen geboren, zum Banker bestellt;
dem Zocken verschworen, gefällt ihm nur Geld.
Da treibt ihn vor allem die ewige Gier.
Die Kurse erschlaffen - doch nicht sein Pläsier. -
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Dem folgt die Bilanz ...
Und schon sind Milliarden für immer dahin.
Nicht für den Banker, ihm bleibt stets Gewinn.
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Nun, möglicherweise läßt sich all diese ausplündernde Profitgier lässig zurückführen auf den einstmals von altrömischen Münzverleihern geprägten Grundsatz: Mundus vult decipi; ergo decipiatur - die Welt will betrogen werden, also werde sie betrogen! -
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Ach ja, in diesem als unerquicklich zu bewertenden Zusammenhang, da hat der amerikanische Verleger Malcolm Stevenson Forbes einmal folgendes als durchaus zutreffend zur Sprache gebracht:
"Die Finanzwirtschaft lehrt, wie man Geld so lange von Hand zu Hand gehen läßt, bis es letztendlich verschwunden ist." -
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Wie auch immer - als eine Art Balsam für die entschwundene Barschaft sei hier noch trostbringend hinzugefügt:
"Kein Geld ist vorteilhafter angewandt als das, um welches wir uns haben prellen lassen; denn wir haben dafür unmittelbar Klugheit eingehandelt", so hat es, "aufmuntern wollend", der Philosoph Arthur Schopenhauer dereinst vom Stapel gelassen.
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