Samstag, 29. November 2014

Eine "altersbeschwingte" Offenherzigkeit ...

Tja, sie wird da im "Greisenalter" - wie man's fast schon "beiseite räumend" charakterisiert, - hin und wieder so ohne Bedenken zu spüren gegeben, also freimütig "kein Blatt vor den Mund genommen".
Und in dieser wie auch immer sich darbietenden Aufrichtigkeit, da soll nun von dreien, in einer langjährigen Freundschaft verbundenen Weggenossen jetzt einmal annähernd geistvoll die Rede sein: Von Rolf, dem Berliner Maler, von Michael, dem Münchener Galeristen - und von mir (geb. 1937), als Beschreiber der nachfolgend verlebendigten, einstmals erlebten Begebenheit:
München, im Juli 2011.
Nach einer der Ausstellungseröffnungen in Michaels Galerie im Ortsteil Schwabing, schöngeistig auch "Vernissage" geheißen, lustwandelten wir dann noch vereint in die Innenstadt.
Unter anderem auch, um in einem Fachgeschäft für Künstlerbedürfnisse so einiges zu beschaffen. -
Als wir mit etlichem Erwerb an der Kasse standen, da schaute der Michael sichtbar erstaunt auf die von mir als Einkauf nun auf dem Ladentisch zur Abrechnung daliegenden Materialien ...
"Oha, ich sehe da zwei mehrseitige Aquarellzeichenblöcke? -
Und eine recht überdimensional aufscheinende Tube Elfenbeinschwarz? - Hm? Demnach bist Du anscheinend recht optimistisch!" - 
"Was willst Du denn jetzt damit gezielt zum Ausdruck geben?" fragte ich ahnungslos nach. -
"Na-ja, nur in Anbetracht dessen, daß in dieser Tube ja reichhaltig Farbe verfügbar ist, stimmt das schon nachdenklich!"
"Du sprichst da ein wenig in Rätseln", wandte ich Achseln zuckend ein.
"Nun, das eigentlich nicht, denn wenn Du alsbald die noch fast volle Tube wohl voraussichtlich dem Rolf hinterlassen willst, dann sollte man doch bedenken, daß der immerhin auch schon unaufhaltsam Kurs auf die Achtzig nimmt!"
Nun ja, ein freundschaftlich zum Ausdruck gegebener Hinweis ...
-
***

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen