Montag, 18. Mai 2015

Das Drama - so kurz vor der Pleite ...

Und die mich - noch dazu - nun schicksalhaft malträtierende, offenbar in den Abgrund schleifende griechische Zugehörigkeit:
Tja, man nehme jetzt 'mal die dereinst von Homer geschriebene Erzählung "Ilias" zur Hand - und studiere darin das Kapitel in dem geschrieben ward, daß da ein Ehepaar, namentlich aufgeführt als der oftmals zwielichtig in Erscheinung tretende Okeanus, nun im Verbund mit der ihm angetrauten Tethys als Wassergottheiten im alten Griechenland urplötzlich Karriere gemacht hatten. Als "Ursprung der Götter und aller Dinge" wurde dieses "Ereignis" damals schlechthin benannt und gesetzmäßig verifiziert. -
Ursprung der Dinge, nebst fataler Einflüsterungs-Taktiken, Finten und einer sich bald als unangenehm auswirkenden Cliquenwirtschaft - desillusionierend. Und eine der göttlichen Damen, diese stets als unbarmherzig zu gewärtigende Ate, war ja - bevor sie der Zeus dann erfreulicherweise aus dem Olymp auf die Erde geschleudert hatte, - so schwesterlich verbunden mit der allmächtigen Tethys zumeist hinterhältig agierend im himmlischen Einklang.
-
Bis hin> zu meinem Verhängnis ...
Denn diese bösartige, ränkesüchtige Göttin des Unheils, sie stand mir (noch immer auf Erden!) vor fünf Jahren wie aus unheiterem Himmel auf der griechischen Insel Lesbos, im Örtchen Petra, in einer Laden- und Fußgänger-Passage nun unglücklicherweise leibhaftig gegenüber. - Unübersehbar hatte sie sich dort, in einem Massage-Salon, offenbar das altersschwache Gebein durchwalken lassen ... Und ich mich, bei ihrem Anblick, dann spottlüstern über sie lustig gemacht.
"áde cháßu malaka!** Das wirst Du dein Leben lang bereuen!" fuhr sie mich daraufhin zornentbrannt an. "Ich werde alles der Tethys berichten, was dann unentrinnbar zur Folge haben wird, daß Du im Alter als bettelarm ein zutiefst verelendetes Dasein zu fristen haben wirst!" -
Unglaublich?
Nein-nein, denn so, wie‘s da rachsüchtig zu spüren bekommen war, ist's ja nun schon im zugrunde gehenden Verlauf angelangt ... Ins Elend getrieben, infolge böswilliger Auswirkungen dieser einstmals vom mythischen Denken geprägten Vorstellungs- und Begriffswelt. - Merde!
Und die Quintessenz dessen:
Im Zeitalter und dieser Hoheitsgewalt einer profitorientierten Okkupation, da bin ich ab jetzt wohl nur noch als "Kollateralschaden" zu bewerten.
-
** das meint, auf die Sprünge helfend: "Verschwinde Wichser". 
(und ist nur in der griechischen Umgangssprache so "vielsagend" ein Affront.)
-
***

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen