Sonntag, 20. Dezember 2015

WEIHNACHTEN - grausam und schicksalhaft ...

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Es geschah an diesem unglückseligen 24. Dezember:  
Die alte Standuhr im kleinen Häuschen am Rande des Waldes hatte soeben achtmal dumpf tönend die abendliche 20-Uhr-Zeit hörbar erkennen lassen. - Die Bewohner des einsam gelegenen Häuschens, Wilma und Heinrich M., sie saßen bereits in der Dorfkirche des Ortes am Rande des Fichtelgebirges, um - wie ja schon in all den Jahren vorab geschehen - wieder einmal den weihnachtlichen, so christentümlichen Erläuterungen zu lauschen ... 
Als sich daheim, etwa zwei Kilometer entfernt, der folgende Vorfall ereignete:
Da hatten sie, trotz einer sich bald darauf überdeutlich als aussichtslos darbietenden Gegebenheit, die Abwesenheit der menschlichen Wesen genutzt, um eilfertig durch ein (gottseidank) offenes Fenster ins Haus einzudringen! - Am Tag zuvor war er im Hausgarten noch ahnungslos schnatternd dahingewatschelt, der urplötzlich der Gemeinschaft brutal entrissene Ganter, zeit seines Lebens "Bruno" gerufen. - Ohne sich darüber auch nur annähernd bewußt zu sein, daß dessen derzeitige Leiblichkeit eine Rekonvaleszenz als absolut hoffnungslos offenbar werden ließ, wollten sie jedoch umgehend eine wie auch immer zu meisternde Art Wiederbelebung versuchen.
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