Samstag, 1. Juli 2017

Im Wohnmobil unterwegs ...

In einer "wildfremden" Kultur.
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"Nein-nein, du mußt hier gar nichts befürchten! Denn Afrika ist heutzutage eine überwältigende, allerdings auch rundum zivilisierte Wunderwelt", hatte der Sohn Hagen-Stephan seiner Mutter noch zugerufen, bevor er mit dem Auto davongefahren war, um in der kleinen, unweit gelegenen Ortschaft Lebensmittel einzukaufen. - Und Reinhold, der Vater und Ehemann der noch immer ängstlich dreinblickenden Frau Eleonore, er hatte sich inzwischen für die von ihm anfangs lauthals gemachte Anmerkung vom noch Vorhandensein umtriebiger Kannibalen entschuldigt - und gleich darauf begonnen, einen diesbezüglich aufschlußreich geschriebenen Artikel besänftigen wollend vorzulesen ...
Mit dem folgenden Wortlaut:
"Die anno dazumal wissenschaftlich todernst, beinahe besorgniserregend als Anthropophagie benannte Menschenfresserei, sie ist ein zu Urzeiten aus mystischen, dereinst so völkisch geheimnisumwitterten Beweggründen entstandenes, heute jedoch nahezu ausgemerztes Brauchtum!"
Der Gattin Eleonore war trotz allem ein wenig mulmig zumute ...
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