Samstag, 12. Mai 2018

Die idyllische griechische Insel TINOS ...

Dort ist auch die "Vergangenheit" sichtbar geworden:

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Sagenhaft - !
Denn da ermöglicht ein wahrhaft gigantisches Fossil 
einen ungewöhnlichen, wie wohl auch beachtenswerten Einblick 
in die orakelhaften Sphären der griechischen Mythologie:
Dieser im Laufe der Zeit versteinerte Backenzahn
 des einstigen Titanen Kronos,
Sohn des einstmals gebieterisch in Erscheinung tretenden Uranos 
und seiner stets gottergeben zu ihm aufschauenden Gemahlin Gäa - 
Allmächtige des ältesten, griechischen Göttergeschlechts ...
Anno dazumal (noch immer unübersehbar!) von fauligem Karies
befallen, bleibt da ein schmerzhaftes Nachempfinden
 für so manche Betrachter wohl doch nicht aus.
Und schon wird das zeitlos Ewige im Mythos postum
zu einer heimgesucht werdenden Wirklichkeit.
Greif- fühl- und wahrnehmbar auf der griechischen Insel TINOS.
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"Und unter Toben und Gebraus
geschah es dann: Er fiel heraus!"
mutmaßte einst, diesbezüglich,
schmunzelnd
der Wilhelm Busch.
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Foto: Ulrike Schäfer.
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