Mittwoch, 26. September 2018

Eine todbringende Schreckensnachricht - !

Ach ja, diese vorausahnenden Unheilspropheten:
"Wahrlich, wir sind am Rande des Abgrunds! Denn der Weltuntergang ist unentrinnbar!" 
"Am 21. Dezember wird es zerstörerisch weltumspannend Wirklichkeit werden!" 
So war es ja schon - nun wieder einmal - unheilverkündend prophetisch vorausgesagt:
Tja - und somit das unabänderliche Ende einer menschlichen Zivilisation!
Oftmals so wichtigtuerisch orakelt ...
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Der Abgesang - nun denn:
Ausgehend davon, daß der Mensch sich im tiefsten Inneren in seiner Identität bedroht fühlen kann, wurde seit Urzeiten schon in phantastischen Bildern das "Weltende" dramatisch ausgemalt. -
Und in erschreckenden Dimensionen eines ganz und gar zerstörerischen Endstadiums von einigen dieser derart vorausahnenden Verkünder ja auch dermaßen zugrunde gehend beschrieben. 
Trotz allem, ein die Öffentlichkeit einweihen in diese orakelhaften Abgründe der "Apokalyptik", griechisch "Enthüllung", nein, solch eine optimistischer stimmende Literatur über die Geheimnisse am Ende der Tage - kam bisher nicht vor, ist aber wohl doch vonnöten ...
Rätselhaft ist auch, daß in all diesen literarischen Untergangsstimmungs-Publikationen bisher ja einer der Männer der Feder gar nicht genannt wird, nirgendwo auftaucht! Dieser in den letzten Jahren nur noch zurückhaltend in Erscheinung tretende, deutsch/französische Ersatz-Philosoph Didier Vaselis. - 
Um das nun doch noch ein wenig ergänzend abzurunden, haben wir neulich den schreibenden Einsiedler aufgesucht und darum gebeten, nun all diesen bedrückenden "Weltuntergangsvorstellungen" jetzt einmal humorig und daseinsfreudig aufmunternd ausdrucksstark dawiderzureden. Und somit vermutlich dieser nun weltweit inzwischen wohl allzuoft laut werdenden "Endzeitprophetie" etwas zukunftsgläubiger entgegenzuwirken ...
Es ist uns tatsächlich gelungen, denn die nachfolgenden Zeilen waren vor kurzem die Antwort auf unsere Anfrage:
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In Endzeitstimmung:
Der Maler malt, der Klempner klempt.
Die Oma bleicht das letzte Hemd.
Doch steht's bei vielen nicht zum besten,
manch einer zehrt längst von den Resten.
Auch auf den Dodekanes-Inseln,
hört man die Chresmologen winseln.
Da andererseits, auch unter Tage,
schon weltenweit die gleiche Frage:
"Wer hilft denn nun aus der Misere?"
seit Ewigkeiten zielt ins Leere,
sagt sich die Mehrheit recht gelassen:
man soll den Mut nicht sinken lassen.
Und irgendwo malt währenddessen,
ein Maler, wild und selbstvergessen. 
Doch letztlich ist's verfrüht zu klagen.
Da hat sich noch nichts zugetragen.
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Noch lebensfroh haben wir ja - Gott sei dank - diesen oftmals prophezeiten "Weltuntergang" bisher immerhin überlebt!
Ja - nee: Bis auf eine Person ...
Der Klempner, der bis jetzt geklempt,
ihn hat's erwischt: das letzte Hemd ...
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Hm? Einer für Alle ...
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