Mittwoch, 24. Oktober 2018

Maulhelden und tagtäglich nur Wichtigtuer ...

Ja-ja, unsere Politiker:
So oftmals wohl doch recht fragwürdig als Staatsrepräsentanten und Regierungsstrategen amtierend!
Hm? Zumeist Interessenvertreter der Banken und Grossindustrie ...
Infolgedessen sei jetzt - mit einem zunutze gemachten Sprachgefühl des Herrn von Goethe -, nun doch einmal ein fast schon vernichtendes Urteil recht kratzbürstig zum Ausdruck gegeben:
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Das Schwadronieren der politischen Gestalten, 
derart es sich tagtäglich via Fernsehsender zeigt.
Schon regt's mich an euch von mir fern zuhalten,
da ich längst ahne was ihr wieder 'mal vergeigt.
Ihr drängt euch auf! Wohlan, so mögt ihr walten!
Doch dergestalt, daß nicht nur heiße Luft aufsteigt.
Zumeist bin ich von diesem Treiben tief erschüttert,
von Stümperei, die euer Sein gehäuft umwittert.
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Ihr suggeriert da gern die Bilder froher Tage,
mir steigen sofort böse Schatten dabei auf.
Auch eingedenk der allzuviel erlebten Plage,
zieht Grabesdunkel leider unverweilt herauf.
Die Qual wird neu, gebiert die alte Klage,
daß Politik oft geist- und phantasielos im Verlauf.
Da dient enthemmt und karrieristisch selbstvergessen,
die "Staatskunst" erst einmal den eigenen Interessen.
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Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen
nach ohne Falsch politisch waltenden Gestalten ...
Schwärmerei, solch einen Anspruch zu erwähnen,
denn letztlich bleibt es wie gehabt: beim alten.
Zwecklos auch, sich protestierend aufzulehnen,
aussichtslos, sich dementsprechend zu verhalten.
Man wird, wie in den kaum verschmerzten Zeiten,
uns weiterhin wohl unzumutbar schlecht geleiten.
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Fast immer belanglos salbadernd in den zügig verwehenden Sphären rhetorischer Kumuluswolken ...
Und um eine deutlicher werdende "Erweiterung all dessen" gewahren zu können, da sei nun auf Georg Schramm und Volker Pispers hingewiesen!
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"Die Arbeit all dieser politisch-pathologischen Volksverführer ist fast uneingeschränkt, Rauch zu machen und eilfertig darin Gespenster und Schreckgestalten zu zeigen, damit man sich an ihre Heilande halten soll, von denen immer einer schlechter ist als der andere", so anmahnend hat schon der Johann Gottfried Seume anno dazumal darauf aufmerksam gemacht.
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Und etwas volksmundiger verbalisiert sei da noch hinzugefügt:
"Ja-ja, viel Geld einsacken, alle nur möglichen Vergünstigungen so selbstverliebt in Anspruch nehmen - und dann so volks-verdummend
all diesen Blödsinn zu quasseln!" derart hörte ich neulich meine 93-jährige Oma abwertend murmeln, als sie zuvor im Fernsehen ein politisches Drumherum-Reden betrachtet hatte.
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