Freitag, 2. November 2018

Damals, als man noch Bücher gelesen hat:

Oftmals begeistert ...
Und somit vorab einleitend die Darlegung "Buch an sich":
Ja, denn erst im 4. Jahrhundert nach Christi ist es so aufsehenerregend gelungen, beschriebene oder bedruckte (sauteure) Pergament-Blätter - sie ließen sich falten, um sie dann (mühsam) in Lagen zusammenzulegen und hernach kunstvoll zu binden -, zu einem (gegebenenfalls bisher noch immer) unterhaltsamen und oftmals auch lehrreichen Ganzen formen - man nannte es schlicht und als neu zu entdeckend das Buch ... ***
Diese sensationell unterhaltsame Neubildung hatte jedoch auch zur Folge, daß man seitdem ununterbrochen bemüht sein mußte, für diese noch ungewohnten Druckwerke umtriebig Kunden zu ködern - äh - des Lesens kundige Abnehmer zu finden ...
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So einstmals auch im Monat September des Jahres 1779, als in einem Göttinger Buchladen der dort zufällig anwesende Schriftsteller und geistvolle Satiriker Georg Christoph Lichtenberg unvorhersehbar von dem plötzlich um ihn herumtänzelnden Buchhändler beinahe kniefällig mit dem folgenden Ansinnen bestürmt worden war: "Er, der anbetungswürdige Meister des Aphorismus, er möge ihm doch bitte - koste es denn, was es da ergo wolle - liebenswürdigerweise ein wahrlich werbewirksames Sprüchlein für seine Schaufensterauslage zu gestalten. -
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Tatsächlich hat sich der Autor Lichtenberg dereinst "breitschlagen lassen" - und schon einige Tage später dem Göttinger Buchhändler einen durchaus erfolgversprechenden Werbetext überreicht, mit dem folgenden Wortlaut:
Ach ja, wer zwei paar Hosen sein eigen nennt, der mache nun selbstkritisch und neugierig werdend eine davon zu Geld! - Um sich dann unverweilt Bücher beschaffen zu können. -
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*** Ein BUCH: Von Heranwachsenden, also der jungen Generation hin und wieder im "Bücherschrank" des Großvaters entdeckt - manchmal auch neugierig zur Hand genommen, um es dann gleich darauf kopfschüttelnd als vermutlichen "Dekorationsgegenstand" - oder altertümlichen "Krimskrams" wieder in den altmodischen Schrank zu verfrachten.
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Wohlan:
Hier nun doch noch ein Anreiz zum Thema "Bücher lesen" ...
In all seinen Veröffentlichungen schreibt sich Andreas Altmann -
EINER der besten der Jetztzeit - so mitreißend, spannungsreich und gefühlsbestimmt durchweg "die Seele aus dem Leib". -
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