Sonntag, 1. September 2019

Demnächst - so bedeutsam sichtbar in unseren TV-Geräten:

In Erfahrung gebracht an einem beachtlichen Nachmittag auf dem überdimensionalen Gelände vieler TV-Produktionen in Köln ...
Denn dort traf unser Chefredakteur Bernd-Martin rein zufällig den allseits bekannten Entertainer Harald S.
Im Laufe des aufschlußreichen Gesprächs wurde ihm dann mitgeteilt, daß im hier produzierenden Fernsehsender RTL wohl in Zukunft bei der allerorten beliebten ereignisreichen Doku-Soap: "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" doch so allerhand neu und umgestaltet werden müsse. 
"Hm? Warum - und wie das denn?" versuchte Bernd-Martin zu ergründen.
"Achdiese sich dort bisher so schwachköpfig offenbarende Mischung aus dem zum Gespött gemacht werden, einer Art Selbstdemontage, immerhin einhergehend mit nicht alltäglichen Gaumenfreuden! - Nun sei man inzwischen aber zu der Erkenntnis gekommen, daß namhaftere, wie wohl gern auch berüchtigte Persönlichkeiten dem Schauplatz ein ganz neuartiges Gepräge gewahr werden lassen." gab er abfällig grinsend zu verstehen. -
"Man wolle keinen dieser dummstolzen Großtuer mehr in der Glotze zu Gesicht bekommen! Dieser geistesarme Möchtegern ist da anscheinend nicht mehr gefragt - und als zu "unvollkommen" ins Abseits geraten." wurde betont. "Wahrhaftige Kultfiguren in Fleisch und Blut seien jetzt zwingend gesucht", ließ er Bernd-Martin noch wissen.
"Das wirft ja immerhin düstere Schatten voraus!" horchte B:M auf.
"Wohlweislich!" nickte der Harald ihm zu.
"Hm? - Da wäre doch auch dieser Italiener Berlusconi nicht unpassend", gab ihm B.M. zu bedenken.
"Ja, der ist schon gefragt worden", wurde bestätigt. "Kann aber nicht dabei sein, weil er baldigst wieder als Ministerpräsident die geliebte Heimat zu neuer Blüte gestalten will.
"Vielleicht der so selbstgefällig erscheinende Donald Trump?" forschte B.M. schmunzelnd nach.
"Wohl wahr, ein durchaus vielversprechender Kandidat!" wurde bestätigt. "Nur muß man da noch so lange abwarten, bis der in Amerika endgültig zu Fall gekommen sein wird.
"Ich hab's: dieser Despot Kim Jong Un aus Nordkorea wäre dort bestimmt als ein non plus ultra zu placieren!" versuchte B.M. sich letztendlich noch hilfreich einzubringen. -
"Wohl wahr! Die Welt sei doch nach wie vor voller abartiger, pittoresk und ausdrucksvoll leicht bewußtseinsgestört oftmals zur Schau sich stellender Persönlichkeiten und auch Begebenheiten!" ließ er's schlußendlich noch spottlüstern verlauten, der Talkmaster Harald S., als sich Bernd-Martin nun kenntnisreich von ihm verabschiedete. 
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P.S.:
Nach seiner Berichterstattung all dessen, da sah man uns in der Redaktion noch eine geraume Weile doch nachdenklich gestimmt dasitzen.
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Nun denn: Der TV-Journalist Wolfgang Herles, er hat es in seinem Buch "Die Gefallsüchtigen" einmal sehr deutlich konkretisiert. -
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