Sonntag, 28. November 2021

Literatur- so schwatzhaft vulgär ...

Die gab und gibt es noch immer zuhauf! 
Literatur-Wissenschaftler beschäftigen sich seit Jahren auch damit, diese so sinnenfreudig zum Ausdruck gegebenen Druckwerke der Literatur tiefgreifender zu differenzieren. -
Einschließlich dessen. die Lebensgeschichte des jeweiligen Dichters, wie auch Neigungen, Sinnenlust und mancherlei Regungen nun doch einmal konsequent "zu entschleiern". -
Und auch dem zur Folge, fragt man sich dort nun schon seit Monaten: 
Sind diese nachfolgend zum Ausdruck gegebenen, recht schlüpfrigen Zeilen schon zuzeiten des Herrn von Goethe zu Papier gebracht worden ?
Das nun insofern, als die darin erwähnten Ledersitze auch dem einstmals gebräuchlichen Verkehrsmittel "Kutsche" zugeordnet werden können?
Hm?  ...
     Sie werden rot und rundum warm. 
     Sie ruhen lustvoll Arm in Arm,
     um Leidenschaften wild zu stillen, 
     in unerforschten Zauberhüllen.
     Erregt beginnt man bald zu schwitzen, 
     mit bloßer Haut auf Ledersitzen.
     Die aufgeblühte Jugendkraft, 
     gleicht einem Pfirsich - voller Saft.
     Verlangend suchen pralle Lippen, 
     vereint am Kelch der Lust zu nippen.
     Für fremde Blicke zu ertragen, 
     denn alle Scheiben sind beschlagen.
     Man hat dort keinerlei Bedenken,
     so Leib und Seele zu verrenken.
     Mit stetem Drängen, Zittern, Drücken, 
     gestreckt das Bein, gekrümmt der Rücken,
     gestaltet sich barockes Treiben,
     als wolle man sich einverleiben!
     Es sei verziehen, daß ins Kleine,
     hier Liebeslust erniedrigt scheine.
     Nein, Phantasie in höchsten Flügen, 
     sie strengt sich an, dem zu genügen.
     Spricht jemand vom Gedeihen der Sünden,
     wird er solch Treiben gräßlich finden ...
     Doch gilt es tunlichst zu beachten:
     Enthaltsamkeit wird endlos schmachten!   -
     -
Nun denn, zudem da sei doch noch - trotz allem - als bemerkenswert erwähnt:
Der Siegmund Freud, dieser österreichische Neurologe, er verdeutlichte es ja dereinst schon - als durchaus besorgniserregend: 
"Diese unausbleiblichen Folgen eines verdrängten Sexualtriebes!"
-
***  

Freitag, 26. November 2021

Es wurde ein unbarmherziger Alptraum!

Ein wahrlich beängstigendes Erlebnis ...
Der österreichische Neurologe Sigmund Freud hatte all diese traumhaften Wahngebilde ja schon dereinst als eine beunruhigend aufkommende "Gefühlsirreführung" charakterisiert. -
Wie oder was auch immer - ? 
Man muß solche Begebenheiten eben zeitlebens geduldig ertragen.
So auch vor einigen Tagen, als ich wieder einmal in diesen Bannkreis der "Déjà-vécu" = schon erlebt, sinngleich auch "Déjà-vu" = schon-gesehen-Begegnungen träumend hinein-geraten war.
Und das schreckensvoll folgendermaßen:
Da stand mir das nachfolgend beschriebene, so traumhaft Erlebte urplötzlich sehr deutlich vor Augen, fast schicksalhaft zutage tretend im Monat Juni des Jahres 1812. - :
Auf befehlende Anordnung von Monsieur Napoleon, hatte ich eiligst den Entwurf der drei Brücken gezeichnet, mit deren Installation ER dann seine Truppen über den Grenzfluß Njemen gegen das zaristische Rußland stürmen lassen wollte. - Napoleon war jedoch sichtbar entsetzt, über die seiner Meinung nach "stümperhaften Faustskizzen" - und hat dann stockwütend veranlaßt, daß ich sofort als ein einfacher Soldat in die Grande Armée zu versetzen sei! -
Auf recht segensreichen Wegen, war dann der abstrafende Gestellungsbefehl des Monsieur Bonaparte bis hin nach St. Petersburg durchgedrungen. 
Und dank einer schriftlich zum Ausdruck gegebenen Intervention des Dichter-Kollegen Nikolai Michailowitsch Karamsin, schnellstens übermittelt an den Karamsin-Bewunderer Napoleon Bonaparte (sie hatten sich 179o in Paris kennengelernt), konnte ich dem Gestellungsbefehl damals doch noch entfleuchen ...
Geschichtlich hat es sich hernach dann ja offenbart, daß Monsieur Napoleon als der "ewige Sieger" endgültig entzaubert und seine bis dahin bestehende Aura nun für immer passé, so unwiederbringlich erloschen war ... 
Sic transit gloria mundi. -
Nun ja, ein alptraumartiges Geschehen -
Und schweißgebadet schwankend, bin ich hernach aus meinem einsam gelegenen Landhaus gestürmt, um mich (als eine Art Rekonvaleszenz) dann Hals über Kopf in den nahegelegenen Fluß zu stürzen.
Wieder aufgetaucht allerdings - "mit der derzeitigen Gegenwart vor Augen" ...
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***

Donnerstag, 25. November 2021

Dieses so "unerträgliche Sprachvermögen" ...

Das "Stottern", auch Dysarthria syllabaris benannt. 
Eine krampfartige Sprachstörung. -
Hinsichtlich dessen, da sei hier einmal von dem 19 jährigen Kevin S. und seinem diesbezüglichen "Leidensweg" ein wenig offenherzig Bericht erstattet:
Trotz allem ein Daseins-freudiger Knabe, hatte er sich inzwischen an dieses sprachliche Ungemach gewöhnt und gedachte auch hoffnungsvoll an die Möglichkeiten medizinischer Heilkunst ...
Als da eines Tages geschehen: 
Zweiundvierzig der zur Zeit kränkelnden Dorfbewohner in der kleinen Ortschaft am Rande der Stadt Karlsruhe hatte er heute bereits ärztlich versorgt, der allseits beliebte Doktor Waldemar S. -
Inzwischen war es spätabends - und letztlich mußten noch einige Hausbesuche fürsorglich gehandhabt werden.
„Ist denn noch jemand im Warteraum?“ erkundigte er sich bei seiner im Vorzimmer nun schon seit zwei Jahrzehnten Beistand leistend zur Verfügung stehenden Assistentin.
„Ja, aber nur noch dieser Dysarthria-syllabaris-Betroffene!“ gab sie ihm fachkundig Auskunft über den letzten Behandlungsbedürftigen.
„Wohlan, dann flugs herein mit ihm!“ rief ihr der Doktor langmütig zu.
Gleich darauf begrüßte der Arzt nun den Sohn des ortsansässigen Fleischermeisters:
„Sieh an, der Kevin! - Na, wie geht’s uns denn heute?“
„Schei... - äh - sch-schlecht! Ich hab chr d-d-die Schn-Schna-Schnauze i-in-zwischen ges-gn-gestr-gestrichen v-v-voll!“ stöhnte Kevin gepeinigt auf.
„Ja-ja, das kann ich gut nachvollziehen“, nickte der Doktor ihm kenntnisreich zu. - „Da erleiden wir nun seit langem tagtäglich diese hervorbrechenden Angstzustände, unangenehm einhergehend mit all den unausbleiblichen Minderwertigkeitsgefühlen!“
„So isses! U-und dann no-noch d-diese be-beschi... - äh - a-andauernde Schla-schlappe bei den Weib- äh - Mä-Mädchen ...“
„Ja, auch das noch!“ fiel ihm der Doktor lächelnd ins Wort. „Ich weiß doch, was man sich in Deinem Alter oftmals so lustvoll erträumt.“
Heftig errötend, schaute Kevin nun peinlich berührt zur Seite.
„Nun beruhige Dich erst einmal. Ich werde jetzt gleich mit einer Praxis für Logopädie telefonieren und einen Termin vereinbaren. Dort wird man Dich gewiß sinnvoll durchdacht therapieren!“ bekam Kevin abschließend noch trostreich zu hören. -
Gesagt - und bald dann auch glückverheißend getan:
Denn bereits drei Tage später saß Kevin angespannt dem so lobend erwähnten Therapeuten gegenüber: „Ich k-ko-komme ...“
„Ja, Sie kommen zu mir, um eine krampfartige Sprachstörung bewältigen zu können!“ ließ ihn der Heiler gar nicht erst ausreden. 
Genau! - Woher wissen Sie das denn? wollte Kevin noch unüberlegt nachfragen, wurde sich dann aber seines derzeitigen Zugegenseins grämlich bewußt.
„Sehr lästig, dieses hochnotpeinliche Hängenbleiben an einigen Lauten, auch Logospasmus benannt! - So unangenehm einhergehend mit dem Wiederholen von Lauten und Silben! Als Logoklonus ist‘s ja seit Menschengedenken ein unerträgliches Gebrechen!“ gab der Heiler fachkundig Aufschluß über das chronische Leiden seines derzeitigen Patienten. „Wenn Sie da intensiv mitwirken, junger Mann, dann werden wir diese Sprachstörung wohl bald wieder einigermaßen beseitigen können."
"Ng - d-das w-wäre d-dann echt su-super!" horchte Kevin hoffnungsvoll auf.
"Tja, um ein auskömmliches Sprechen erreichen zu können, benötigen wir zwangsläufig die Atmung! Und wenn dann hier, im notwendigen Zusammenwirken, sabotierend eine Störung einwirkt, dann gerät man sogleich hilflos ins Stottern.“ fügte der Doktor anschaulich machend hinzu.
Folglich wurde dem erwartungsvoll ausharrenden Kevin jetzt erst einmal sinnfällig beigebracht, wie man Atmung und Sprache harmonisch in Einklang zu bringen hatte.
Abschließend bekam er noch einen beschriebenen Zettel mit dem Hinweis überreicht, das sei nun als ein oftmalig laut zum Ausdruck zu bringender Lernstoff zu betrachten!
„Unausweichlich! - In drei Wochen sehen wir uns dann hier wieder. Bis dahin gilt es aber heilsam zu beachten: Schnurstracks schöpferisch skandieren, schult sattelfest Selbstsicherheit!“ rief ihm der Logopäde noch schmunzelnd zu, als Kevin bereits unruhig im Vorzimmer stand, um baldigst den Bus für die Heimfahrt zu erreichen.
Hernach, an der Busstation angekommen, entfaltete er neugierig den Zettel, mit der als ein Lernstoff bezeichneten Lektion: Fette Finger fiedeln falsch und furchterregend formlos Violine, stand da tatsächlich geschrieben. Und des weiteren noch: Furchtbar fröstelnd flüchten fehlgeleitet Forscher fluchend finster ins Verderben. - Und solch ein Gefasel sollte er nun mehrmals am Tage laut werden lassen! - Halblaut fluchend, stotterte Kevin nun seine Mißbilligung in die um ihn herum wartend dastehende Menschenmenge. - War sich jedoch gleich darauf durchaus darüber bewußt, daß es wohl unumgänglich sein würde der Anleitung Folge zu leisten, um irgendwann eine Besserung dieser Höllenpein endlich erreichen zu können. 
Drei Wochen lang setzte Kevin nun Tag für Tag immer wieder lautstark das von dem Therapeuten angeordnete Sprechtheater in Szene. - Auch seine Freunde im örtlichen Fußballverein hatten sich inzwischen daran gewöhnt, daß er hin und wieder lauthals: „Fluchende Forscher fröstelnd ins Verderben flüchten ließ“.
Dann war es so weit: Kevin stand erneut dem Arzt in der Sprachheilkunde-Praxis gegenüber: „Feuchte, fette Finger fiedeln falsch und flopsig auf ‘ner Violine!“ begrüßte er gut aufgelegt den erstaunt aufhorchenden Therapeuten.
„Na bitte, es klappt doch schon einigermaßen!“ ließ der nun zukunftsgläubig verlauten.
„Da-das da schon“, antwortete Kevin altgewohnt. „A-aber lei-leider flu-flutscht das ni-nicht bei d-den Mä-mädchen! - Da bi-bin ich mit die-diesen sau-ko-komischen Sprüchen ü-überhaupt ni-ni-nicht gelandet, die ha-haben mich ngn nur a-andauernd au-au-ausgelacht - ja!“
-
Ach Kevin, das wird sich irgendwann alles "normalisieren" ...
-
***


Mittwoch, 24. November 2021

Die "Corona-Notlage macht all-zuviel möglich":

Ich bin mir zuvor dessen durchaus bewußt: man will das alles - nun schon genervt - nicht mehr hören und zudem auch noch "darüber lesen"...
Dieses beunruhigend derzeit politisch so allerhand " - als zwingend notwendig - gesetzlich verbrieft  "demnächst Zukunft werden zu lassen". 
Die Folgen einer sich arglistig in Szene setzenden "Corona-Lügen-Politik".
Und mit "der Zuhilfenahme einer Zwangs-Impfung" dann politisch eine umfassende Kontrolle und auch eventuell manipulierende Steuerung der Bürger zu ermöglichen. -
Und wir nun, geknebelt "von der wohl unerfreulichen Erwartung all dessen". 
Mißtrauisch geworden, ist da im Hinblick auf die derzeitigen politischen Machenschaften - und deren Folgen dieser kommenden "unfreundlichen Zukunfts-Aussichten bei UNS", ein Hinblick auf die Folge-Erscheinungen doch recht beachtenswert. -
Da wir ja bisher noch recht ungetrübt in diesem "Dasein einer demokratischen Lebens-Bejahung" wohl so ahnungslos dessen zugegen sein durften - hier, in der Bundesrepublik Deutschland ... 
Sollte es demnächst nun "eine angenehme Vergangenheit gewesen sein?" 
In Anbetracht der politisch so zwielichtigen kommenden Jahre - wahrscheinlich für uns Bürger als unbehaglich gestaltet mit "Fallstricken und Manipulationen" - von unseren Politik-Strategen. 
Einschließlich der zurechtgestutzt kommenden Begleiterscheinungen für all die "ungeimpften Skeptiker" ...
Zum "Verneiner dessen" geworden, das auch in Hinsicht auf eine "zukünftige Überwachung", wie der weltweit belegten Nebenwirkungen - und sich dem zur Folge ereigneten Todesfällen. -
Diese "angeblich überlebens-notwendige Spritze", sie muß dann auch jahrelang erneut verabreicht werden, weil ja sonst der "kontrollierende Einblick in einen Bürger" nicht mehr gegeben ist. -
Wohl auch darum, ist es nun "lebensnotwendig geworden", all das wachsam und anzweifelnd in einen etwas "entschleiernden Augenschein zu nehmen". - 
Ja, einige bereits im Renten-Bereich lebende Mediziner, sie hatten darüber "recht aufschlussreich berichtet". (Im Internet lesbar präsent!)
Da wird sich in Zukunft eine zunehmend folgenschwere Gegenwart verhängnisvoll offenbaren.
"Ein wesentliches Element der Politik ist die Täuschung, stets mit dem überzeugen wollenden Begriff der VERANTWORTUNG schön-färbend zum Ausdruck gegeben". So hat es einmal ein gewisser Wolfgang Neskovic verdeutlichend benannt.
Und dieser ja oftmals so volkstümlich - in Bezug auf unsere Politiker "abwinkend zum Ausdruck gegebene Wortlaut:
"Die machen letztendlich ja doch was sie wollen!" - 
der ist dann sicherlich auch zumeist die "unerfreuliche Folge dessen" ...
Denn:
Bald wird die "Spritze hier zur Pflicht"! 
Dann ist das "Netz der Schergen dicht".
Und "un-gespritzt dann hier zugegen", will man "den Schachzug überleben" ...
Mit fünfundachtzig Lebensjahren, die bisher "demokratisch waren",
kann ich den "Nebenzweck vermuten" - 
und der ist wahrlich "nicht zum Guten"!
Das "bürgerliche Tun und Lassen", will man "gezielt ins Auge fassen".
Politisch herrisch nach Gutdünken, wird man UNS "diktatorisch linken"!
Eine "unfrei machende Zukunft" ...
Und auch:
In diesen vielen Lebens-Jahren, da hab´ ich allzuoft erfahren,
wie politische Gestalten, so "selbstverliebt das ICH verwalten" ...
Und sich "nur ungern" - meist "mitnichten", 
dem Wohl der Bürger zu verpflichten.
IHM Halt und Sicherheit zu geben, das wird man "kaum noch dort erleben" ...
-
*

                           
                                                         *                                                                                               

Dienstag, 23. November 2021

Spottlüstern hinein-geraten in eine Art "göttlichen Untergang ":

So durchaus "rundum unheilverkündend" ...
Nachfolgend sei sie hier nun verdeutlicht, meine damals so schicksalhaft offenbar in einen Abgrund hinabsinkende griechische Verbundenheit. -
Vorab eine Erläuterung zur auslösenden Begebenheit all dessen:
Da nehme man jetzt 'mal die dereinst von Homer geschriebene Erzählung "Ilias" zur Hand - und studiere darin das Kapitel in dem geschrieben ward, daß da ein Ehepaar, namentlich aufgeführt als der oftmals zwielichtig in Erscheinung tretende Okeanus, nun im Verbund mit der ihm angetrauten Tethys als Wassergottheiten im alten Griechenland urplötzlich Karriere gemacht hatten. Als "Ursprung der Götter und aller Dinge" wurde dieses "Ereignis" damals schlechthin benannt und gesetzmäßig verifiziert. -
Ursprung der Dinge, nebst fataler Einflüsterungs-Taktiken, Finten und einer sich bald als eine recht unangenehm auswirkende Cliquenwirtschaft - desillusionierend. Und eine dieser göttlichen Damen, diese stets als so unbarmherzig zu gewärtigende Ate, sie war ja - bevor sie der Zeus dann unerfreulicherweise aus dem Olymp auf die Erde geschleudert hatte, - so schwesterlich verbunden mit der allmächtigen Tethys zumeist hinterhältig agierend in einer Art himmlischen Einklang. -
Aus dem "Weltall", nun hier auf dem Globus -und das zu meinem Verhängnis ...
Denn diese bösartige, ränkesüchtige Göttin des Unheils, sie stand mir (auf Erden!) vor Jahren auf der griechischen Insel Lesbos, im Örtchen Petra, in einer Laden- und Fußgänger-Passage nun unglücklicherweise leibhaftig gegenüber. - Unübersehbar hatte sie sich dort, in einem Massage-Salon, offenbar nicht nur das altersschwache Gebein "bearbeiten" lassen. -
Und leider bin ich diesem "derzeitigen Anblick einer göttlichen Disharmonie" damals mit einigen höhnisch-zynischen Bemerkungen "begegnet"...
Ja, das war ein Affront! Und sichtbar zornentbrannt keifte sie daraufhin los: "áde cháßu malaka!" 
(meint: "Verschwinde Wichser!" - und ist in Griechenland "oft im Gebrauch")
All deine letztlichen Lebens-Jahre wirst Du das nun bereuen!" gab sie mir sogleich wutentbrannt zu verstehen. 
"Denn ich werde diese Unverschämtheit sogleich der Tethys berichten! Und Du wirst infolgedessen dann im Alter die Konsequenzen erleiden! 
Was dann unentrinnbar doch so einiges zur Folge haben wird. - 
Unglaublich?
Nein, ganz und gar nicht: 
Denn was ich da so rachsüchtig zu spüren bekommen habe, das ist ja nun anscheinend doch "gegenwärtig": Diese lang-anhaltende "Corona-Krise", die rundum eingeschränkte Reise-Lust, ein noch "Hiersein" mit all den derzeitigen politischen Machenschaften, alsbald im "Abseits der bisher gelebten Demokratie" - und zudem noch an "Krebs" erkrankt. -
Tja dann - die Konsequenz dessen ist wohl: "es war alles einmal" ...
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Sonntag, 21. November 2021

Dieses so "zwanghafte Schmerz-Empfinden" ...

Ein tagtäglich konstant die Lebens-Freude verbitternder Leidensweg. -
Sich dann alsbald beängstigend offenbarend als sogenannte "Hypochondrie":
Eine griechische Wortprägung für eine krankhaft übersteigerte und andauernde Kontrolle der Befindlichkeit der eigenen Anatomie. -
So viel vorab - zu den nachfolgend oftmals miterlebten Gegebenheiten ...
Ein Freund von mir ist Musiker - der "Harald" - und ein seit Jahren beeindruckend musizierender Pianist!
Ja - und unglücklicherweise - auch ein schmerzbewegter Hypochonder.
Seine nun schicksalhaft zwingenden, nicht selten allwöchentlich erfolgenden Besuche in der ortsansässigen Praxis des nun schon seit langem geduldig Aufnahmebereitschaft erkennen lassenden Mediziners (Blutproben, Haut- und Gewebe-Checks, Darmspiegelung - das ganze Programm!) all das hatte vor kurzem leidvoll zur Folge, daß der Doktor anscheinend entnervt reagiert hatte ...
Das wurde "bemitleidenswert" erkennbar als neulich, um drei Uhr nachts, mein Telefon wiederholt eine Art Notruf signalisierte. Es war Harald, der mich unbedingt über seinen derzeitigen Zustand des Leidens in Kenntnis zu setzen gedachte - und das dann folgendermaßen:
"Jetzt hör' mir 'mal zu - ja! Du wirst es nicht glauben, was ich da gestern erlebt habe!"
"Hm? - Das kommt darauf an ..." murmelte ich schlaftrunken.
"Du kennst mich - und weißt darum auch, daß ich beachtlich selten als wehleidig oder zartbesaitet in Erscheinung zu treten gedenke! Sich meine Anfälligkeits-Beschaffenheit wohl durchaus in Grenzen hält - ja!"
"Beinahe grenzenlos", hörte ich mich leise brummeln.
"Unglaublich!" schwadronierte er weiter. "Da hatte ich neulich Notenblätter in Händen - und wußte gleich darauf nicht mehr warum und wozu? - Mein Gott, auch das noch: Morbus Alzheimer! - Dermaßen angstgesteuert, stand mir mein Dasein sofort niederschmetternd vor Augen! - Vorsorglich bin ich dann doch unverzüglich zum Arzt gefahren, um diesem unheilvollen Schicksalsschlag zukünftig noch so  einigermaßen begegnen zu können."
"Verständlicherweise", merkte ich gähnend an. "Und, was hast Du erfreulich dort nun erreicht?"
"An der verschlossenen Tür zur Praxis hing ein Schild mit dem Hinweis: HEUTE RUHETAG."
"Tja, auch das noch!"
"Nein, nicht für mich! Da ich wohl sichtbar verzweifelt als Notfall zugegen war, habe ich so lange geklopft und geklingelt, bis sich im Haus etwas regte - und der Doktor dann mißgestimmt ..."
"Nachfühlbar, so steht's mir jetzt überdeutlich vor Augen", unterbrach ich ihn anteilnehmend. "Und was geschah dann?"
"Anscheinend widerwillig, hat er mich dennoch von Kopf bis Fuß untersucht, um mir letztendlich dann Schlammbäder als ein vielversprechendes Heilmittel zu verschreiben! - Als ich leicht irritiert hinterfragt habe, was das denn tatsächlich bewirken solle, da hat er mir wahrhaftig zu verstehen gegeben, das sei dringend notwendig, denn er wolle mir schlußendlich dahingehend behilflich sein, daß ich demnächst nicht so völlig unvorbereitet mit dem modrig-feuchten Erdreich in Berührung geraten würde. Und das alles in einem Tonfall, der mich erschrocken dastehen ließ."
Ich mußte mir nun mein Lachen verkneifen ...
"Nun ja, wie Du wohl weißt, bin ich weder nachtragend oder so krankhaft verzweifelt überempfindlich! Aber ich werde wohl zukünftig doch den Arzt wechseln müssen!" -
Ja, das hat er dann auch (hoffnungsvoll) in Szene gesetzt - der, trotz allem, liebenswürdige Harald.
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