Montag, 26. September 2022

Ja, diese krampfartigen Sprach-Störungen:

Stets lästig und unerträglich - ein "hilfloses Stottern und Herum-drucksen" ...
Die Arzneikunde bezeichnet solch ein Gebrechen als "Dysarthria syllabaris". -
Hinsichtlich dessen, da sei hier jetzt von dem 19 jährigen Kevin S. und seinem diesbezüglichen "Leidensweg" berichtet:
Trotz allem ein Daseins-freudiger Knabe, hatte er sich inzwischen an dieses sprachliche Ungemach gewöhnt und gedachte auch hoffnungsvoll an die Möglichkeiten medizinischer Heilkunst.
Zur Folge hatte das dann doch den Arzt-Besuch in einer Praxis:
Zweiundvierzig der zur Zeit kränkelnden Dorfbewohner in der kleinen Ortschaft, die hatte er heute bereits ärztlich versorgt, der allseits beliebte Doktor Waldemar S. -
Inzwischen war es spätabends - und letztlich mußten noch einige Hausbesuche fürsorglich gehandhabt werden.
„Ist denn noch jemand im Warteraum?“ erkundigte er sich bei seiner im Vorzimmer nun schon seit zwei Jahrzehnten Beistand leistend zur Verfügung stehenden Assistentin.
„Ja, aber nur noch dieser Dysarthria-syllabaris-Betroffene!“ gab sie ihm fachkundig Auskunft über den letzten Behandlungsbedürftigen.
„Wohlan, dann flugs herein mit ihm!“ rief ihr der Doktor langmütig zu.
Gleich darauf begrüßte der Arzt nun den Sohn des ortsansässigen Fleischermeisters:
„Sieh an, der Kevin! - Na, wie geht’s uns denn heute?“
„Schei... - äh - sch-schlecht! Ich hab chr d-d-die Schn-Schna-Schnauze i-in-zwischen ges-gn-gestr-gestrichen v-v-voll!“ stöhnte Kevin gepeinigt auf.
„Ja-ja, das kann ich gut nachvollziehen“, nickte der Doktor ihm kenntnisreich zu. - „Da erleiden wir nun seit langem tagtäglich diese hervorbrechenden Angstzustände, unangenehm einhergehend mit all den unausbleiblichen Minderwertigkeitsgefühlen!“
„So isses! U-und dann no-noch d-diese be-beschi... - äh - a-andauernde Schla-schlappe bei den Weib- äh - Mä-Mädchen ...“
„Ja, auch das noch!“ fiel ihm der Doktor lächelnd ins Wort. „Ich weiß doch, was man sich in Deinem Alter oftmals so lustvoll erträumt.“
Heftig errötend, schaute Kevin nun peinlich berührt zur Seite.
„Nun beruhige Dich erst einmal. Ich werde jetzt gleich mit einer Praxis für Logopädie telefonieren und einen Termin vereinbaren. Dort wird man Dich gewiß sinnvoll durchdacht therapieren!“ bekam Kevin abschließend noch trostreich zu hören. -
Gesagt - und bald dann auch glückverheißend getan:
Denn bereits drei Tage später saß Kevin angespannt dem so lobend erwähnten Therapeuten gegenüber: „Ich k-ko-komme ...“
„Ja, Sie kommen zu mir, um eine krampfartige Sprachstörung bewältigen zu können!“ ließ ihn der Heiler gar nicht erst ausreden. 
Genau! - Woher wissen Sie das denn? wollte Kevin noch unüberlegt nachfragen, wurde sich dann aber seines Zugegenseins grämlich bewußt.
„Sehr lästig, dieses hochnotpeinliche Hängenbleiben an einigen Lauten, auch Logospasmus benannt! - So unangenehm einhergehend mit dem Wiederholen von Lauten und Silben! Als Logoklonus ist‘s ja seit Menschengedenken ein unerträgliches Gebrechen!“ gab der Heiler fachkundig Aufschluß über das chronische Leiden seines derzeitigen Patienten. „Wenn Sie da intensiv mitwirken, junger Mann, dann werden wir diese Sprachstörung wohl bald wieder einigermaßen beseitigen können."
"Ng - d-das w-wäre d-dann echt su-super!" horchte Kevin hoffnungsvoll auf.
"Tja, um ein auskömmliches Sprechen erreichen zu können, benötigen wir zwangsläufig die Atmung! Und wenn dann hier, im notwendigen Zusammenwirken, sabotierend eine Störung einwirkt, dann gerät man sogleich hilflos ins Stottern.“ fügte der Doktor anschaulich machend hinzu.
Folglich wurde dem erwartungsvoll ausharrenden Kevin jetzt erst einmal sinnfällig beigebracht, wie man Atmung und Sprache harmonisch in Einklang zu bringen hatte.
Abschließend bekam er noch einen beschriebenen Zettel mit dem Hinweis überreicht, das sei nun als ein oftmalig laut zum Ausdruck zu bringender Lernstoff zu betrachten!
„Unausweichlich! - In drei Wochen sehen wir uns dann hier wieder. Bis dahin gilt es aber heilsam zu beachten: Schnurstracks schöpferisch skandieren, schult sattelfest Selbstsicherheit!“ rief ihm der Logopäde noch zu, als Kevin bereits unruhig im Vorzimmer stand, weil er den Bus für die Heimfahrt noch erreichen wollte.
Hernach, an der Busstation angekommen, entfaltete er neugierig den Zettel, mit der als ein Lernstoff bezeichneten Lektion: Fette Finger fiedeln falsch und furchterregend formlos Violine, stand da tatsächlich geschrieben. Und des weiteren noch: Furchtbar fröstelnd flüchten fehlgeleitet Forscher fluchend finster ins Verderben. - Und solch ein Gefasel sollte er nun mehrmals am Tage laut werden lassen! - Halblaut fluchend, stotterte Kevin nun seine Mißbilligung in die um ihn herum wartend dastehende Menschenmenge. - War sich jedoch gleich darauf durchaus darüber bewußt, daß es wohl unumgänglich sein würde der Anleitung Folge zu leisten, um irgendwann eine Besserung dieser Höllenpein endlich erreichen zu können. 
Drei Wochen lang setzte Kevin nun Tag für Tag immer wieder lautstark das von dem Therapeuten angeordnete Sprechtheater in Szene. - Seine Freunde im Fußballverein hatten sich inzwischen daran gewöhnt, daß er hin und wieder lauthals: „Fluchende Forscher fröstelnd ins Verderben flüchten ließ“.
Dann war es so weit: Kevin stand erneut dem Arzt in der Sprachheilkunde-Praxis gegenüber: „Feuchte, fette Finger fiedeln falsch und flopsig auf ‘ner Violine!“ begrüßte er gut aufgelegt den erstaunt aufhorchenden Therapeuten.
„Na bitte, es klappt doch schon einigermaßen!“ ließ der nun verlauten.
„Da-das da schon“, antwortete Kevin altgewohnt. „A-aber lei-leider flu-flutscht das ni-nicht bei d-den Mä-mädchen! - Da bi-bin ich mit die-diesen sau-ko-komischen Sprüchen ü-überhaupt ni-ni-nicht gelandet, die ha-haben mich ngn nur a-andauernd au-au-ausgelacht - ja!“
Ach Kevin, das wird sich irgendwann alles wieder "normalisieren" ...
                                                          -
                                                        ***


Sonntag, 25. September 2022

Stets unaufrichtig und verlogen reden ...

Politisch ein tagtägliches Geschehen. -
Tja:
"Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg auch keinem andern zu".
Als ein "Vernunft-Gebot" - verdeutlichte einst der Philosoph Immanuel Kant solch ein Verhalten.
Eigentlich vorrangig im "Pflicht-schuldigen Umgang mit Menschen" ...
Und unsere derzeit agierenden Politiker, sie sollten mit solch einer "Geisteshaltung" doch stets ihren Machtbereich gestalten. - 
Gemeint ist damit der von Kant einst formulierte "Kategorische Imperativ" - unter anderem mit dem folgenden Wortlaut:
"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde". -
In der "Jetztzeit", die politische Betriebsamkeit betreffend, kommt man da doch oftmals "in Zweifel". 
In Bezug auf das derzeitige politische Geschehen", da ist dieser Leitsatz hier wohl noch immer als "absolut aussichtslos als deren Tages-Gestaltung zu gewahren".
Denn die Damen und Herren in diesem Metier sind ja zumeist diesem Leitgedanken "Utilitarismus" verpflichtet - was diesbezüglich meint: 
"Die Lehre vom Nützlichen" - bevorzugt für SIE ...
Und solch ein Bestreben, das ist ihnen stets ratsam, unseren derzeitigen Politik-Strategen! -
Nun denn, so wird es wohl als "hoffnungslos" bleiben. -
                                                                        -
                                                                      ***

Sich zanklustig auswirkende Folgen ...

-
Die man vorab offenbar nicht in Betracht gezogen hatte. als einer der beiden, seit nunmehr neun Jahren liebevoll umsorgten
 Papageien zunehmend zu schwächeln begann - 
das Ehepaar Angelika und Klaus-Peter F.; 
wohnhaft unweit des Heidestädtchens Walsrode.
Hoffnungsvoll war man der als professionell zu bewertenden Empfehlung 
des ortsansässigen Tierarztes gefolgt. - 
Da hatte man, mit aller Kraft, die Gemeinschaft abgeschafft.
-
***

Samstag, 24. September 2022

"Guten Tag" - nach CHINA ...

Diese von uns - "hier oben" - so weit entfernte Nation. Ob der derzeitig so immens hohe Zuspruch, meine Erzählungen betreffend, vielleicht in einen Zwiespalt geraten könnte, wenn man dort wüßte, dass ich zur Zeit das Buch von AlwEIEI "1000 JAHRE FREUD UND LEID" lese ?-? Wie oder was auch immer: Herzlichen Dank für das Interesse an meinen Geschichten! Nebst Grüßen, von Nord-Deutschland nach CHINA. - - ***

Freitag, 23. September 2022

Yes: Ein Schwadroneur hat's oftmals schwer:

Man kann "so manches nicht erzwingen",
es wird dann spürbar oft mißlingen.
So geschehen in England -
in der Nähe der Großstadt Manchester.
Das hatte dann meine "bespöttelnde Darstellung dessen" zu Folge:
 Exzentrisch "prahlerisch verblendet" -
bis alles sich "vernichtend wendet".
 Die "SHOW" war nun dem Ende nah,
wie es "vernichtend sichtbar war":

  -
     Aristokratisch - so betont, 
                                                  hat sich "der Anschein nicht gelohnt".
                                                  Ein "Misserfolg ward sichtbar nun" - 
                                                  Gefallsucht "ein vergeblich Tun".
                                                  Als es dann "im Getriebe kracht" -
                                                    die Prahlerei "zunichte macht".
                                                  Das End-Ergebnis der Geschichte:
                                                   Die "Eitelkeit ging arg zunichte".  
                                                      Gefallsüchtig zugegen-sein", 
                                                              letztendlich ist's: 
                                                        "Mehr Schein als Sein". -
                                                                          -
                                                                        ***                                                                       

                                                                             



Fast "märchenhaft auf Reisen zu sein" ...


Hier, als ein überraschendes Erlebnis - im Riesengebirge:
-
-
Eventuell dann doch auch zunehmend "Unheil-verkündend" - damals, im polnisch-tschechoslowakischen Grenzgebiet.
Das Riesengebirge, prähistorisch benannt nach einem einstmals dort heimischen, angeblich jedoch ausgestorbenen Geschlecht sehr großer und massiger Gestalten - in vorwiegend männlicher, jedoch hin und wieder auch sichtbar gewordener weiblicher Beschaffenheit. 
Im Hintergrund des oben verdeutlichten Geschehens, da präsentiert sich die 1600 Meter hohe, als "Schneekoppe" benannte Gebirgslandschaft. -
So viel "Landschafts-geleitend" vorab ...
Die in der veranschaulichten Szenerie von der männlichen Person so leichthin und unerschrocken in Abrede gestellten Teufel, sie sind wohl im dortigen Moor tatsächlich nicht mehr präsent, wie es vor kurzem der in Worpswede lebende 96-jährige Ethnologe Horst-Eberhardt W. auf unsere diesbezügliche Anfrage glaubhaft versichert hat. - Der letzte Vertreter dieser "Verderbtheit" oder auch "Verkörperung des Bösen" sei ein harmloser und friedfertiger Sonderling gewesen - und bereits 1945, noch kurz vor Beendigung der Flächenbombardements im "Zweiten Weltkrieg", durch eine offenbar fehlgeleitete Bombe der diese ländliche Region anhaltend überfliegenden britischen Kampfflugzeuge, am Rande des Teufelsmoores todbringend verletzt - und dort bis zur Unkenntlichkeit zuschanden gekommen. 
Bald darauf wurde er jedoch von einem hier wandelnden Maler aus dem Ort Worpswede erschrocken halt-machend aufgefunden: 
"Nun denn", murmelte der hernach vor sich hin, "de mortuis nil nisi bene" - über die Toten nur Gutes".    
_
***