Donnerstag, 14. Januar 2021

Tja, Griechenland - infolgedessen ...

Eine kritische "Rückschau" in "vergangene Zeiten": -
Noch bevor gegenwärtig die "Corona-Krise" auch dort nachhaltige Spuren hinterlassen hat ...
Also damals:
Da hatte es sich schon 2008 offenbart, daß alljährlich nur die 750 Millionen an Schmiergeldern (Fakelaki) die griechische Bevölkerung noch in die Lage versetzen konnte, weiterhin ein einigermaßen menschenwürdiges Dasein führen zu dürfen. -
Hm?
"Schließ Griechenland ins Herz, und du bekommst einen Infarkt", so hatte der griechische Philosoph Nikos Dimous eine einstmals bekundete Stellungnahme des Dionysios Solomos dereinst beunruhigend aktualisiert.  
Nun ja, da sind wir jetzt, gemeinsam mit dem dereinst in Griechenland zur Welt gekommenen Didier Vaselis, im derzeitigen Athener Theaterspektakel der schauspielernden Politikstrategen so indiskret "lauschend" zugegen: 
Im orakelhaft schillernden Hintergrund zeigt sich dort, den "gesunden Menschenverstand" versinnbildlichen wollend, die allen Griechen vertraute Schattenspielerfigur "Hadziavatis"; mit einer aufleuchtenden Spruchblase: "Arm und leidend, aber immer auf seinen Vorteil bedacht", so kann man es, nachdenklich gestimmt, sehr deutlich entziffern.
Und derartig präsentierte sich schon damals die alte, zumeist korrupte griechische Politiker-Clique, mit einem schlitzohrig und fintenreich auf Vertrauen hoffenden Regierungschef Antonis Samaras ...
"Das just dieser Wendehals das Zeug zum Helden hat, der die zerrissene Nation dazu bringt, sich aus dem Selbstmitleid zu befreien, ist nicht recht ersichtlich", textete derzeit der griechische Journalist Georg Anastasiadis in einer diesbezüglich geschriebenen Kolumne die bedeutsam zutage tretende Lebensgestaltung. -
Dann hatte sich anscheinend dort alles "verändert", in diesen griechischen "Theater-Kulissen". - 
Neubelebt, vermittels der ausschweifend agierenden Regierungsstrategen:
Alexis Tsipras domestizierte dort - bisher noch gewöhnungsbedürftig - (méßa apó polithrópos - mit Hilfe von List und Verschlagenheit) derzeit das Sagen. - Mit einer urgriechischen Motivation: 
"Wir dürfen auf keinen Fall panisch werden, denn wer Angst bekommt, der verliert das Spiel!" -
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Ja, das ist eine unerfreuliche Bedeutsamkeit:
Hingegen ...
Als Griechenland-Kenner sei noch gewichtig hinzugefügt:
"i eládha ine poli oréa chóra - Griechenland ist ein sehr schönes Land". -
Trotz allem ...
"Und Du bekommst es - gegebenenfalls - allerorten zu spüren: 
"Filotimo" - dieses Selbstwertgefühl und die damit wohl einhergehende liebenswürdige griechische Seele", das gab mir dereinst filoß Theodorakis nachdenklich gestimmt zu verstehen!
Wohl wahr, lieber Mikis, dessen bin ich mir stets wohl zeitlebens bewußt - mit "heimatlicher Einfühlsamkeit". - Leider bist Du nun auch schon im "Abseits", in diesen "himmlischen Sphären". -
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