Samstag, 19. Juni 2021

Damals, als man sich noch erwartungsvoll BÜCHER besorgt hat:

Um neu- und wißbegierig "damit und darin stundenlang zu verbleiben" ...
Somit vorab - als einleitend - die Darlegung das "Buch an sich":
Ja, denn erst im 4. Jahrhundert nach Christi ist es so aufsehenerregend gelungen, beschriebene oder bedruckte (sauteure) Pergament-Blätter - sie ließen sich falten, um sie dann (mühsam) in Lagen zusammenzulegen und hernach kunstvoll zu binden -, zu einem (gegebenenfalls bisher noch immer) unterhaltsamen und oftmals auch lehrreichen Ganzen gestalten - man nannte es schlicht und ergreifen sollend ein: "Buch" ...
Diese seinerzeit sensationell unterhaltsame Neubildung, sie hatte jedoch zur Folge, daß man seitdem ununterbrochen bemüht sein mußte, für diese noch ungewohnten Druckwerke umtriebig Kunden zu ködern - äh - des Lesens kundige Abnehmer zu finden ...
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Der geistvolle Satiriker Georg Christoph Lichtenberg, er hat, im September 1779, einmal für einen Göttinger Buchhändler einen durchaus erfolgversprechenden Werbetext verfasst, mit dem folgenden Wortlaut:
Wer zwei paar Hosen sein eigen nennt, der mache nun neugierig werdend eine davon zu Geld! - Um sich dann unverweilt Bücher beschaffen zu können. -
Ein BUCH: Von Heranwachsenden, also der jungen Generation hin und wieder im "Bücherschrank" des Großvaters entdeckt - manchmal auch neugierig zur Hand genommen, um es dann gleich darauf kopfschüttelnd als vermutlichen "Dekorationsgegenstand" - oder altertümlichen "Krimskrams" wieder in den altmodischen Schrank zu verfrachten.
Ja, und -
entschwunden ist nun wohl die Welt der einstmals "schöngeistig erlebten Buch-Intelligenz" - für all diese lese-freudigen Büchernarren.
Das Ende einer oftmals erlebten "literarischen Ergriffenheit" - ?
Ach nein, ich muß nun wohl doch die "Jetztzeit" in einen sich verändernden Augenschein nehmen!
Denn meine Titel-Zeile: "Damals, als man sich noch Bücher besorgt hat", sie ist ja offenbar derzeit nicht mehr so ganz "korrekt" ...
Und  das nun in Anbetracht dessen:
Die von den stets hilfsbereit "zur Feder greifenden Ghostwritern" eilfertig beschriebenen Lebensbeichten von all diesen Eintags-Berühmtheiten, die geraten ja gegenwärtig zunehmend in einen Verkaufs-Erfolg! 
Weltweit so prahlerisch stets hemmungslos als "Bestseller-Literatur" betitelt,
Das ist eine "derzeitige Gegebenheit" ...
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Freitag, 18. Juni 2021

Diese "fadenscheinige" väterliche Belehrung ...

Ja, so war es deutlich vernehmbar ...
Im nachfolgend beschriebenen Erlebnis. - Damals "zu Ohren bekommen" auf einem Fluß in Oudekerk, dem holländischen Städtchen an der Amstel. -
Takt und Seriosität ließen mich monatelang zögern, diese Begebenheit zu veröffentlichen. -
"Homo sum: humani nil a me alienum puto - Ich bin ein Mensch: nichts Menschliches ist mir fremd", hat er einstmals lebensklug ausgerufen, der römische Dichter Publius Terentius, genannt Terenz ...
Und eingedenk dessen, will ich's nun doch nicht für mich behalten, das damalige Ereignis:
Wie bereits schon in vielen Jahren zuvor, waren wir wieder einmal mit der Motoryacht Popeye auf den holländischen Wasserstraßen unterwegs - und in der bereits oben erwähnten Ortschaft Oudekerk abends vor Anker gegangen. - Neben uns hatte ein deutsches Ehepaar mit einem Mietboot festgemacht. Als dort der etwa 10-jährige Sohn mit seinem Vater die Bootsleinen befestigte, stolperte der Knabe plötzlich über das straff gespannte Seil, fiel auf die Knie - und gab mit einem lauthals gerufenen "SCHEISSE!" sein schmerzhaftes Leiden zum Ausdruck. - Der am Uferrand stehende Vater blickte erstarrt nach oben - und mit einem drohend erhobenen Zeigefinger wurde der Filius mit den folgenden Worten sogleich zur Besinnung gebracht: "He! Jetzt hör' mir 'mal gut zu: Man sagt nie und nimmer Scheiße!! Beherzige das! Kapiert?" - "Ja - nee, warum?" stöhnte der Knabe schmerzbewegt auf. - "Warum? Fragst Du da ... Mein Gott, weil dann die ganze bisher angereicherte Bildung wohl deutlich vernehmbar im Arsch ist, Du taube Nuss!" wurde klarmachend kein Blatt vor den Mund genommen. -
Eine Brise kräuselte das Wasser des Flusses und die Sonne näherte sich immer näher dem Horizont ...
"Tja, da offenbart sich die bisher angereicherte Vielfalt der Ausdruckskraft nun auflodernd aus der Tiefe all der so lebensnah angereicherten väterlichen Empfindungen", murmelte Ulrike, während ich schmunzelnd zwei (stillose) Gläser mit einem (exquisiten) französischen Rotwein füllte. -
tot ziens ...
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Mittwoch, 16. Juni 2021

Was ein rücksichtsloses Geltungsbedürfnis umgehend zur Folge hatte ...

Das sei hier nachfolgend deutlich gemacht:
Der "Wilhelm Tell"- und dieser damals so demonstrativ zur Schau gestellte "Hut auf dem Pfahl": 
Ja, der Sagenheld aus Uri, in der Schweiz. -
ER beugte sich ja dem dort so selbstsüchtig zutage tretenden Egotrip des habsburgischen Landvogs Geßler diesbezüglich nicht! -
Nun denn:
Was in Schillers Drama einstmals als "unter ein Joch beugen" so akzentuiert verlebendigt worden ist, das wurde ja oftmals im Schulunterricht dermaßen eindringlich exerziert, daß man es irgendwann intus hatte - und zukünftig auf Anhieb auch fehlerlos vortragen konnte.
Eine kreuzbrav gelebte Normalität, die von der heutigen Schuljugend nur noch hohnlachend ausgebuht wird. - Zumeist leidenschaftslos, schenkt man gegenwartsnah all der klassischen Literatur zunehmend eine mehr und mehr nur noch unzureichende Aufnahmebereitschaft ...
"Ey, das kannste knicken, Alter!" wird da nicht willens zu spüren gegeben. -
"Wohl wahr", bestätigte das kürzlich ein junger Pädagoge im Vestibül eines Berliner Gymnasiums. "Man kann doch diese unvermeidlichen Klassiker der Literaturgeschichte auch kurz und bündig sehr trefflich zum Ausdruck bringen!" gab er fortschrittsgläubig zu bedenken. - "Aha! Wie das denn?" fragten wir hoffnungsvoll nach. - Und bekamen dann, aufhorchen lassend, die Auswirkung dessen zu Gehör gebracht:
Auf einer Lichtung, weithin kahl,
da stand dereinst ein hölzern' Pfahl.
Und obenauf prangt stolz ein Hut,
der fordert selbstgerecht Tribut.
Geboten war's, den Filz zu grüßen!
Wer's nicht tat, sollte dafür büßen!
Der Landvogt gab einst dies Geheiß.
Doch Tell winkt ab: "Was soll der Scheiß?"
Solch diktatorische Gewalt,
verachtet er, sie läßt ihn kalt.
"Das interessiert mich nicht die Bohne!"
So ignoriert er die Melone.
Das wurde bald darauf zur Qual,
weil der Herr Geßler streng befahl:
Nun sollt' der Sohn des Bogenschützen,
auf Messers Schneide dafür schwitzen!
Der Vater sah dann, arg geschunden,
den Sohn an einen Baum gebunden.
Beklommen runzelt der die Stirne:
Ein Apfel liegt auf seiner "Birne"!
Der Wilhelm Tell nimmt angespannt,
die schwere Armbrust nun zur Hand.
Er steht entfernt, so achtzig Schritte -
und äußert schmerzbewegt die Bitte:
"Man möge solches nicht beordern,
das würde böse Folgen fordern!" - -
Ja, wenn es denn - dermaßen differenziert verdichtet - den schulischen Explikationen tatsächlich dienlich sein sollte, dann sei nun noch aufklärend hinzugefügt: Wilhelm Tell, der zwei Pfeile im Köcher hatte, traf mit dem ersten gottseidank erfolgreich den so eindeutig auf dem Haupt des Sohnes postierten Apfel. - Befragt, was denn bei einem Mißerfolg mit dem zweiten Pfeil verhängnisvoll hätte geschehen können, antwortete ein noch immer verstört dastehender Vater genötigt:
"Ich hätte wohl, zutiefst verdrossen,
hernach den Landvogt totgeschossen!"
So bekunden es die historischen Quellenzeugnisse ...
Die von der Volksdichtung überlieferte Lesart hält allerdings stur dagegen - und beharrt unbeirrbar darauf, daß Wilhelm Tell, dieser schweizerische Sagenheld aus Uri, sich einstmals dem habsburgischen Landvogt Geßler nicht gebeugt - nein! ihm bei Küßnacht erbittert den Garaus gemacht haben soll. -
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Montag, 14. Juni 2021

Der "Absturz" - ein "bedenklich stimmendes Ereignis" auf einem Bauernhof ...

So "ländlich" schicksalhaft geschehen. 
Bei uns - 
auf einem nachbarlichen Gutshof:
Dort saß ein Huhn auf einer Stange, 
doch bald darauf nicht allzu lange. 
Denn in dem Holz, da bohrte munter, 
ein Wurm gefräßig rauf und runter. 
Das Huhn hat solches nicht vernommen, 
ist dadurch dann zu Fall gekommen. -
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So ist's bestürzend oft im Leben: 
nicht selten geht es arg "daneben".
Da wird ur-plötzlich hier auf Erden,
das "Hiersein" dann "betrübend werden". -
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Das Empfinden einer "Heimat-Verbundenheit" - im "Wandel" ...

Ist wohl oftmals -auch "zwangsläufig zugegen":
Denn ...
"Ubi bene, ibi patria" - wo es mir gut geht, da ist mein "Vaterland".
Tiefgreifend von Bedeutsamkeit, sprach's Cicero - zu seiner Zeit.
Ergo:
So gibt's nun Leute, die zwar Sachsen,
jedoch in Schlesien aufgewachsen.
Manch einer lebt im Ländle Baden,
und dessen familialer Faden
knüpft noch immer an die Friesen;
selten auch gemocht von diesen.
Belegt ist, daß im Lande Hessen,
junge Menschen gern vergessen,
daß die Ahnen einst als Flamen,
verarmt in diese Gegend kamen.
Und auch:
Daß Oma aus dem Ammerland,
dereinst in Bayern Wohnung fand.
Hernach gelebt in Rheinland-Pfalz,
wo sie den Opa ja am Hals ...
D'rum wutentbrannt mit ihrer Sippe,
nun losgestürmt, nach Detmold-Lippe.
Enttäuscht dann wieder in den Norden,
wo all die Kindlein großgeworden.
Manch eines davon unzufrieden,
ersehnt war oftmals gern der Süden.
Erst hat man sich so durchmäandert,
ist bald darauf dann ausgewandert.
Folglich kann man jetzt versteh'n,
daß in der Ortschaft Port of Spain,
Hauptstadt der Insel Trinidad,
dort jemand seine Tante hat.
Gegebenenfalls ...
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Vermutlich weilt da irgendwo doch ein einfühlsamer Erdenbürger unter uns, der jetzt zweimal aufseufzend "so isses" bekundet. -
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Und in einer Erweiterung dessen, da sei nun noch diesbezüglich erwähnt:
Auch der junge Nietzsche schrieb schon dereinst einmal Zeilen über den "Fluch der Heimatlosigkeit".
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Samstag, 12. Juni 2021

Erlebnis-reiche Reisen in Europa -

waren es - in vielen Jahrzehnten ...
Ja, und mich betreffend, in einem "Rückblick als damals zugegen" - das möge des öfteren in meinen Erzählungen "zum Ausdruck geraten". - 
Derzeitig aber ... 
Nicht nur bedingt durch die allzu vieles beeinträchtigende Zeit dieser "CORONA-Krise".
Auch "alters-bezüglich" (84) - ergibt sich ja dem zur Folge ein "anderes Tun und Lassen" ...
Trotz allem veranschaulicht sich in mir jetzt des öfteren eine Art von "Darstellungskraft", in welcher "das geistige Verbleiben in den Erinnerungen" erneut ein angenehmes "Zugegensein" in Szene setzt. - Außerdem ist das "Lesen und Schreiben" ja noch ein "Pläsier". -
Die "Ataraxie", eine beglückende "Seelenruhe", wie es der griechische Philosoph EPIKUR dereinst benannt hat, sie mag mir als eine Art "Gleichgewicht" nun noch "zeitlich gegeben sein". -
Ja, "zur Zeit und damals" ...
Nach diesem oftmals "auf Reisen sein" - und einem folglich erwartungsvoll in Augenschein genommenen "Hiersein auf Erden", da sei es mir erlaubt, hier noch über viele dieser "erlebten Begebenheiten" zu berichten. - Beziehungsreich zumeist in Europa - bevorzugt waren oft die "heimatlichen Regionen" Frankreich und Griechenland. -
In Deutschland - im Norden, nun seit Jahren schon "heimisch" geworden ...
Zuvor meinen herzlichen Dank für das "Dabeisein" - bei all den von Ihnen - nachfolgend - nun in einen "Augenschein" genommenen Begebenheiten. -
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Mittwoch, 9. Juni 2021

Die Ehe: Eine "Lebensgemeinschaft mit einem Pflicht- und Verantwortungsgefühl" ...

Vorab sei nun "diesbezüglich" erwähnt:
Erstaunt hatte ich damals zur Kenntnis genommen, daß Freund Martin nach dem Abitur Theologie studieren wollte. - Er hat das tatsächlich in die "glaubensüberzeugten Wege" geleitet, erfolgreich "durchgestanden" - und war einstmals Pastor in einem Berliner Stadtbezirk. -
Als wir wieder einmal erinnerungsfreudig beisammen saßen, da machte er derzeit auf mich einen unzufriedenen Eindruck. - Etwas "aufmuntern wollend", forschte ich damals freundschaftlich nach - und bekam dann fast "anklagend" zu hören: "Er sei nicht nur derzeit unglücklich, sondern auch zunehmend verbittert! Da viele der von ihm unlängst vermählten Ehegefährten schon nach einigen Monaten erlebter Zweisamkeit die Scheidung einreichen würden. - Man stehe sich nur noch spinnefeind gegenüber; und darüber hinaus würde man oftmals auch dermaßen handgreiflich, daß hernach der Notarzt kommen müsse! - Er wolle das nicht mehr tatenlos hinnehmen - und habe nun eine Stellungnahme verfaßt, die er der nächsten Eheschließung ermahnend vorausschicken werde!" brach es verstimmt aus ihm heraus.
"Hm? Lasciate ogni speranza voi ch'entrate", murmelte ich, nunmehr skeptisch das Bündnis einer Ehegemeinschaft abwägend, hinsichtlich dessen.
"Was meinst Du so hochtrabend damit?" horchte Martin mißbilligend auf.
"Laßt alle Hoffnung fahren, die ihr hier eintretet! - Wie ja einstmals schon Dante, gegebenenfalls vergleichbar, den Eintritt in ein qualvolles Inferno in seiner Göttlichen Komödie verdeutlicht hat." 
"Mein Gott! Wie unpassend und unbarmherzig; zudem auch noch als recht arrogant vom Stapel gelassen!" wurde ich abweisend zusammengestaucht.
"Gütiger Himmel! Das war doch nur scherzhaft bekundet", wandte ich beinahe schuldbewußt ein.
"Zum Teufel damit!" fuhr er mich an. "Ich habe das drängend ernstgemeint!" - Noch immer sichtbar erregt, schob er mir nun einen beschriebenen Zettel über den Tisch; auf dem eine reim-intensivierte Moralpredigt sehr deutlich zum Ausdruck geraten war - und zwar folgendermaßen:
Nun hört, was euer Pastor spricht:
Ihr steht vor Gottes Angesicht!
Als Partner die vereint hernieden,
bei mir den Bund für's Leben schmieden.
Darum seid aufmerksam und schaut,
was sich alsbald zusammenbraut:
An guten und an schlechten Tagen,
müßt ihr ab jetzt das Los ertragen.
Wenn etwas 'mal dagegen spricht,
denkt stets daran: man prügelt nicht!
Denn boxend, raufend sich zu hassen,
das kann ich nicht geschehen lassen!
Geht's doch 'mal drunter oder drüber,
gereicht ein kleiner Nasenstüber.
Droht die Gemeinschaft zu entzweien,
dann bitte keine Keilereien!
Man kann sich eine Kopfnuß geben,
und gleich darauf zur Eintracht streben.
Ist man sich trotzdem bald zuwider,
nimmt auch der Ekel überhand,
dann zwingt euch nicht durch Prügel nieder -
vor Gott seid ihr im Ehestand!
Amen ...
"Nun, da hast Du ja eindeutig etwas in Einklang gebracht, das eigentlich zum Erfolg führen müßte!" gab ich Freund Martin damals beeindruckt zu verstehen. - Nicht ohne jedoch darauf hinzuweisen, daß die von ihm erwähnte "Kopfnuß" vielleicht doch erklärungsbedürftig sein könnte. -
Sein schmunzelnder Gesichtsausdruck ließ mich zudem noch hinzufügen: Das schlimmste Vorurteil, das wir schon aus unserer Jugendzeit lebenslang mitnehmen, ist diese Idee vom "Ernst der Lebens", so hat es der Egon Fridell dereinst einmal zum Ausdruck gegeben. -
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Montag, 7. Juni 2021

Ja, auch bei UNS - im deutschen Norden -

ist es nun sehr warm geworden. - 
Trotz allem ...
Ein "Rückblick bleibt nach Griechenland",  
wo ich stets "heimisch Wärme fand". - 
Jedoch, in den "Corona-Zeiten", 
würd `s nur "begrenzt mein Sein begleiten". 
Das läßt sich nicht "beiseite schieben", 
auch darum bin ich "hier geblieben". -
"Uralt" nun schon an "Lebens-Jahren",
die auch zumeist bedeutsam waren,
ist nun der "Zeitpunkt wahrnehmbar":
"Bedenke, was da einstmals war!"
Auch eingedenk dessen:
Hol´ ich mir eine  Flasche Wein - 
und bleib´ so "grüblerisch" daheim.
Mit "Bücher lesen, Texte schreiben",
so werde ich "zu Hause bleiben" ...
-
Liebe Leserinnen und Leser.
Im "Rückblick" auf die letzten Jahre: 
Mein Dank für Ihre "Anteilnahme". 
Es ist mir Wunsch - bei all dem "schreiben",
das Sie mir oft "gewogen bleiben". - 
Was "weltweit" bisher ja geschehen",
so mag es dann auch "fortbestehen" ...
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Sonntag, 6. Juni 2021

Eine "schamlos schlüpfrige Literatur" - ?

Die gab und gibt es, "zumeist als verschleiert sich offenbarend", leider noch immer zuhauf!  - Nun "das hinterfragend", beschäftigten sich dereinst einige Literatur-Wissenschaftler, in einem unermüdlichen Bestreben, das Wesen und die Geschichte der Literatur wissenschaftlich tiefgreifender zu erfassen. -
Ja, dort ist man offenbar seit Urzeiten darum bemüht, Text-, Stoff- und Motiverzählungen, inklusive der Lebensgeschichte des jeweiligen Dichters, Neigungen, Sinnenlust und mancherlei Regungen mehr, nun doch einmal konsequent "zu entschleiern". -
Mein Gott! - Warum das?
Weil man in diesen erhabenen Sphären der wissenschaftlichen Forschung dieses nachfolgend erwähnte, ja so unverblümt die Lust betonende Poem, nun doch als eine recht wollüstige Verstiegenheit klassifizieren wollte.
Jedoch, trotz allem von etlichen Zweifeln geplagt, fragt man sich dort seit Monaten: Sind diese schlüpfrigen Zeilen eventuell schon zuzeiten des Herrn von Goethe zu Papier gebracht worden?
Insofern, als die darin erwähnten Ledersitze wohl auch dem einstmals gebräuchlichen Verkehrsmittel Kutsche zugeordnet werden können?
Hm?  -  
Beurteilen Sie das freundlicherweise jetzt einmal "so ganz für sich selbst".
Als da zum Ausdruck gebracht worden war:
-
Sie werden rot und rundum warm. 
Sie ruhen lustvoll Arm in Arm,
um Leidenschaften wild zu stillen, 
in unerforschten Zauberhüllen.
Erregt beginnt man bald zu schwitzen, 
mit bloßer Haut auf Ledersitzen.
Die aufgeblühte Jugendkraft, 
gleicht einem Pfirsich - voller Saft.
Verlangend suchen pralle Lippen, 
vereint am Kelch der Lust zu nippen.
Für fremde Blicke zu ertragen, 
denn alle Scheiben sind beschlagen.
Man hat dort keinerlei Bedenken,
so Leib und Seele zu verrenken.
Mit stetem Drängen, Zittern, Drücken, 
gestreckt das Bein, gekrümmt der Rücken,
gestaltet sich barockes Treiben,
als wolle man sich einverleiben!
Es sei verziehen, daß ins Kleine,
hier Liebeslust erniedrigt scheine.
Nein, Phantasie in höchsten Flügen, 
sie strengt sich an, dem zu genügen.
Spricht jemand vom Gedeihen der Sünden,
wird er solch Treiben gräßlich finden ...
Doch gilt es tunlichst zu beachten:
Enthaltsamkeit wird endlos schmachten!   -
-
Nun denn, da sei noch bemerkenswert erwähnt:
Siegmund Freud, der bekannte österreichische Neurologe, er verdeutlichte dereinst durchaus besorgniserregend: 
"Diese unausbleiblichen Folgen eines verdrängten Sexualtriebes!"
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Samstag, 5. Juni 2021

Heimisch geworden in einem beglückenden "Hier und Dasein":

In dieser naturverbundenen "Abgeschiedenheit" - seit vielen Jahren.
Dort, in einem "einsam und weltentrückt" gelegenen uralten Bauerngehöft.
In Deutschland, im Norden ...  
Nicht nur ein Paradies für uns "Erdenbürger" - nein, das ist es wohl auch für vielerlei tierische Lebewesen: 
Zahlreiche Fasane, eine vordem hier "wohnhaft gewordene Reh-Mutter" nebst Nachwuchs. - 
Zudem eine Igel-Familie, deren Schlafenszeit oftmals mit Schnarch-Tönen zu gewahren ist. - 
All das auf diesem ca. zwei Hektar großen "Abseits" ...
Viele der kleinen gefiederten Wirbeltiere, kurzum Vögel genannt, sie sind hier offenbar "heimisch" geworden. 
Und auch der alljährlich sich hinzufügende Nachwuchs dieser unzählbaren kleinen Flug-Akrobaten. 
Im Herbst, Winter und im Frühjahr tagtäglich "zusätzlich" mit Futter versorgt, sind nun all diese "Mitbewohner" anscheinend hier "fast  schon zugänglich" in Augenschein zu nehmen. -
Tja, und was da manchmal so "tierisch verspielt" stattfinden kann ...
Zwei Eichhörnchen "toben" munter, 
in all den Bäumen rauf und runter. -
Ein dicker "Waschbär" - hin und wieder - 
"läßt" sich gern auf dem Grundstück "nieder".
Selbst wenn unser Kater "faucht erschrocken", 
bleibt dieser "Geselle" dort ungerührt hocken. -
Ein Fuchs läßt sich "auch manchmal sehen" -
dann bleiben die Rehe "ängstlich stehen" ...
Eine große Eule, die im oberen Dach-Bereich eines Neben-Gebäudes ihr "Zuhause" hat, ist neulich gegen das Fenster meines Ateliers geflogen - und hernach verdutzt auf der Außenseite sitzen geblieben. 
Mit großen Augen, die angeblich zum "Dämmerungs-Geschehen" geeignet sind, schaute sie mich fast schon "vorwurfsvoll" an ... 
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"Da hast Du derzeitig anscheinend doch ein "domicilium amandus". - (liebenswerter Wohnsitz.) . -
So hatte es mir Mikis Theodorakis bejahend zum Ausdruck gegeben, als ich ihm "davon" erzählte. -
"Ich würde das alles gern auch einmal in Augenschein nehmen. -
Aber das wird wohl leider nun nicht mehr zu verwirklichen sein, - ti krima! (wie schade!) - Aber Du kommst ja immer noch oftmals hier her" ...
-
Ach ja, Mikis Theodorakis und "unser" Griechenland!
Das war's "gewesen", bevor die "Corona-Zeiten" - weltweit - derzeit auch diesbezüglich eine Art "Schlusspunkt" inszeniert haben. - 
Der Mikis ist nun leider verstorben - in einem "himmlischen Abseits". -
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Donnerstag, 3. Juni 2021

Ein doch "problematisch zu verwirklichender Herzenswunsch" ...

War es, etwas "glücklich-machendes erschaffen zu wollen".
Letztendlich damals - inzwischen vor Jahren:
Der nachfolgend diesbezüglich erwähnte Knabe, der inzwischen 14-jährige Daniel, er ist noch immer stets unerfreulich berührt, wenn die Eltern wieder einmal "davon" schmunzeln berichten. -
Ja, darüber - und das hinsichtlich dessen:
Es begab sich dereinst, in einem idyllischen Dörfchen im südlichen Niedersachsen, daß seit etwa zwei Wochen der Ludolf und die Barbara G., gemeinsam mit dem vierjährigen Sohn Daniel, in einem alten Bauerngehöft frohgemut wohnhaft geworden waren.
Tagsüber waren die Mutter, wie auch der Vater häufig bis in die späten Nachmittagsstunden beruflich gebunden - und mithin viel unterwegs. -
Andauernd so tagtäglich allein - sich selbst überlassen, hockte der freudlos dreinblickende Filius stundenlang an einem der Fenster dieser für ihn nur noch Einsamkeit veranschaulichenden Bleibe. 
Und tatenlos Däumchen drehend, blickte er immer wieder versonnen auf einige der benachbarten Weideflächen ... Irgendwann blitzte es dann jedoch hochgestimmt in ihm auf! 
Sein innigster Herzenswunsch mußte schleunigst erfüllt werden! - 
Und spornstreichs rannte er bald darauf hoffnungsvoll los, ins nahe Dörfchen - und dort dann sogleich zielbewußt in die ortsansässige Fleischerei am urwüchsig anmutenden Marktplatz.
Ja, als er diesen Kaufladen erfolgversprechend betreten hatte, sprach ihn der wohlbeleibte Fleischermeister erstaunt aufblickend an: "Na, Kleiner, was darf ich Dir denn jetzt verkaufen?"
"Nur Pferdefleisch - 'nen großen Haufen!" gab ihm der Knabe ungestüm gestikulierend zu verstehen.
"Aha! Anscheinend hast Du daheim einen sehr großen Hund zu versorgen", mutmaßte der Metzgermeister freundlich grinsend.
"Nein, ich hab' noch keinen Hund, und trotzdem brauch' ich vierzig Pfund!" krakeelte Daniel lauthals in die rundum geflieste, Fleisch- und Wurstwaren anbietende Räumlichkeit.

Der alteingesessene Fleischermeister stand erst einmal sprachlos da ...
Antwortete dann aber herausfordernd:
"Mein Sohn, was soll denn das Gekreisch? 
Wir handeln nicht mit Pferdefleisch!
Nun frag' ich Dich, in aller Strenge: 
Was willst Du denn mit mit dieser Menge?"

Offensichtlich ein wenig verwirrt, schaute Daniel sekundenlang auf den gekachelten Fußboden der Fleischerei - um dann aber sehr deutlich sein Wollen und Wünschen zum Ausdruck zu geben:
"Na gut, ich sag's - ganz im Vertrauen: 
Ich möchte mir ein Pony bauen!" -
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Tja, in so einer kleinen Ortschaft, da spricht sich ja alles doch sehr schnell herum ... 
Und die Eltern des Jungen schauten hernach wohl betreten drein, als sie einige Tage später dann davon berichtet bekamen. - 
Vermutlich hinsichtlich dessen blamiert und verzweifelt - begaben sie sich nun eiligst in das Fachgeschäft, um sich bei dem Fleischermeister für die Anmaßung des Sohnes voller Verlegenheit zu entschuldigen. - 
Der nahm den Versuch dieser Ehrenrettung jedoch schmunzelnd entgegen - und erwiderte gelassen: "Jaja, schon gut! Nun versuchen Sie `mal, diesen nicht unbedingt alltäglichen Vorfall zu vergessen. - Allerdings: 
Einmal abgesehen davon, daß die geforderten vierzig Pfund für ein halbwegs belastbares Pony nun sicherlich nicht ausreichen würden, hätte Ihr experimentierfreudiger Sohn ja noch diverse andere tierische Körperteile benötigt - und all das kann ich ja nicht treuherzig zur Verfügung stellen!"
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Nun denn:
"Utile dulei" -
so hat er es seinerzeit benannt, der  römische Dichter HORAZ - 
was meint:
"Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden".
-
En Versuch, es letztendlich zu erreichen ...
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Dienstag, 1. Juni 2021

Dieser weltweit doch so bedeutungsvolle "NOBELPREIS" ...

Und das noch immer!
Eine seit 1901 alljährlich lobpreisende Auszeichnung.
Wie sich das dereinst "ergeben hat", was sich in Schweden hinsichtlich dessen (vermeintlich) so bedeutungsvoll zugetragen haben soll, das sei nun im Folgenden doch einmal zur Sprache gebracht: 
Der "Zufall ließ mich da Einblick nehmen" ...
Denn:
Es ergab sich im Juni 2007; als ich auf einem Fährschiff, das uns von Frederikshavn nach Göteborg bringen sollte, rein zufällig mit einem bärtigen Mann älteren Jahrgangs in eine sich bald darauf aufschlußreich darbietende Plauderei hineingeraten war. - Per-Olov Eriksson, so nannte er sich, mein damals so mitteilsam in Erscheinung tretender Gesprächspartner. -
Beeindruckt nahm ich im Laufe der Unterhaltung zur Kenntnis, daß er, "Per-Olov", als ein entfernt einzuordnender Verwandter der Familie Nobel zu gewärtigen sei. "Seine liebevoll gepflegte Zuneigung zur Spirituose Aquavit habe jedoch bewirkt, daß er den seriösen Überzeugungen dieser ehrenwerten Familie nicht mehr genügen konnte - und somit als "gesellschaftlich unmöglich" zu ächten sei. Der sich zeitlebens distinguiert in Szene setzende Familien-Clan hätte selbstherrlich als not amuset reagiert, wollte sogleich wohl auch die Spreu vom Weizen trennen - und man sei nun als "entfremdet" nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, so gab mir Per-Olov schmunzelnd seinen Rausschmiß aus der feinen Sippschaft zu verstehen. -
"In Lidingö sei er 1928 zur Welt gekommen. - Den "Onkel Alfred" habe er jedoch nicht mehr leibhaftig erlebt, da dieser bereits 1896 im italienischen Küstenort San Remo das Irdische mit dem "Abseits" habe eintauschen müssen! - Ob ich´s denn überhaupt wüßte, wer dieser "Onkel Alfred" einstmals so namhaft geworden gewesen sei?" forschte er stillvergnügt nach.
Hm? War damit etwa der Alfred Nobel, jener schwedische Ingenieur gemeint? bedachte ich's zweifelnd. Und hochtrabend hier von ihm so ungeniert in eine verwandtschaftliche Zugehörigkeit hineinprogammiert worden? Als sein Onkel Alfred! - Der am 21. Oktober 1833 in Stockholm geborene - und am 10. Dezember 1896 im damals zumeist vom Geldadel besuchten San Remo verstorbene Erfinder von einem per Zufall spleenig in Erscheinung tretenden Per-Olov selbstbesessen und schwelgerisch als Blutsverwandtschaft in Szene gesetzt? - Eine wohl doch als fragwürdig zu betrachtende Offenbarung ... -
Wenn's aber dennoch als zutreffend zu gewahren sein sollte, dann war es ja sein Onkel, der 1863, damals noch in Stockholm, das hernach oftmals welterschütternde Dynamit erfunden hatte, so zog ich's nun erst einmal aufgeschlossen in Betracht.  -
"Jou, Du wirst es vermutlich kaum glauben", meldete sich Per-Olov dann wieder zu Wort.
"Na-ja, ich hege da noch ein wenig Bedenken", gab ich verhalten zu spüren.
Was dann sogleich ein sichtbar übelnehmerisches Naserümpfen zur Folge hatte ...
"Sieh an: Er zweifelt! Ich lasse hier - nur weil Du mir anfangs als sympathisch erschienen bist -, so offenherzig meinen Gefühlen einen freien Lauf, öffne vertrauensselig die Familien-Schleusen mit all den modrigen Untiefen meiner Herkunft - und er hegt Bedenken! Zögert, ob er mir da nun Glauben schenken kann! Soll ich erst einmal eidesstattlich versichern ..."
"Nein-nein!" fiel ich ihm sogleich abwinkend ins Wort. "Verzeih mir, aber ich war wohl soeben recht unheilverkündend diesbezüglich wohl beinahe am Rande eines Abgrunds!"
"Aha! - Und was soll das so abgründig besagen?" fragte er aufhorchend nach.
"Nun, da gibt es doch weltweit einen sehr bedrohlichen Anknüpfungspunkt: Denn da hätten wir nun deinen Onkel, den Alfred Nobel - und mithin, stets unheilschwanger aufblitzend, diesen verheerenden Sprengstoff Dynamit ..."
"Hast Du's nun endlich herausgefunden? Hat sich für Dich jetzt alles zusammengereimt?" fuhr er mich spitzzüngig an. - "Vortrefflich! - Das schafft immerhin die Voraussetzung dafür, daß wir nun doch des weiteren auf den spannungsgeladenen Spuren meiner Sippschaft verbleiben können. - Also: Hättest Du es tatsächlich für möglich gehalten, daß die Erfindung des Dynamits einem sich eigenwillig zugetragenen Zufall zu verdanken ist?" betonte Per-Olov todernst den Auftakt seiner Enthüllungsgeschichte.
"Einem Zufall?" horchte ich doch erwartungsvoll auf.
"Allerdings! - Bezweifelst Du das?" knurrte er mich argwöhnend an.
"Nein-nein! Denn mancherlei ist ja wahrscheinlich doch nur rein zufällig entstanden", wandte ich denkbar ein. "Auch Du und ich, wir sind wohl der Gunst oder auch Ungunst der jeweiligen ..."
"He, Mann, Du nervst mich!" wurde ich unwirsch unterbrochen.
"Doch dieses dereinst zufällig erschaffene, hochexplosive Produkt, dessen geheimnisumwitterte Entstehung ich jetzt ausnahmsweise Dir hier entschleiern werde, hatte ja eines unguten Tages einen peinlichen Schlußakkord aufzuweisen!"
Erstaunt blickte ich auf. "Hm? Ausnahmsweise mir willst Du jetzt davon berichten, daß die Erfindung des Dynamits dereinst einer aleatorisch stattgefundenen Begebenheit zu verdanken ist?"
"Nun red' mal nicht so geschwollen daher, ja!" wurde ich angeblafft. "Mach Dich mal fix auf den Weg zum Duty-free-shop! Dort holst Du mir eine Flasche Aquavit, okay? - Als stimulierenden Beistand, damit ich dann anschaulicher zurückblicken kann." -
O heilige Birgitta von Vadstena! - Urplötzlich sollte hier nun der Alfred Nobel als abgründig düster Gestalt annehmen? -  Solch eine sensationelle Story hatte ich ganz gewiß nicht erwartet, als ich mir vor kurzem diese Reise nach Schweden zum Ziel gesetzt hatte, um vor Ort eventuell so einiges über den einstmals angeblich so selbstquälerisch empfundenen Bekenntnisdrang des schwedischen Romanciers August Strindberg zu erkunden ... -
Aufgewühlt sauste ich los, um dann zehn Minuten später mit der zuvor eingeforderten Flasche Aquavit wieder im Aufenthaltsraum des Fährdampfers zu erscheinen. "Gläser dafür waren dort leider nicht zu erwerben", gab ich Per-Olov zu verstehen.
"Gib schon her, ich brauche kein Glas!" ließ er mich wissen - riß mir die Flasche aus der Hand, öffnete den Verschluß - und gluckernd flutete der Inhalt, nun hoffentlich hilfreich für eine Geheimnisse lüftende Darlegung, trinkfreudig seine Kehle hinab. -
Nun, eingedenk dessen betrachtete ich's jedoch als gegeben, daß mir ein hochgestimmter Trunkenbold gleich eine unglaubliche Geschichte zum besten geben würde.
"Jetzt hör' mir 'mal gut zu, ja?" wurde ich vorab ermahnt: "Weltweit ruft es noch immer Bewunderung hervor, wenn wieder einmal jemand mit einem Nobelpreis ausgezeichnet worden ist! - Das leitet Prestige in die Wege und allerhand Bares auf's Konto! - Aber wie es dereinst dazu gekommen ist, daß solch eine Lobpreisung Wirklichkeit werden konnte, das weißt Du sicherlich ganz bestimmt nicht! - Denn in dieses durchaus geheimnisumwitterte Ereignis sind ja bisher nur ganz wenige, ausschließlich die vom Familienclan als absolut charakterfest und auch vertrauenswürdig einzuschätzenden Personen eingeweiht worden!"
"Oh! - Darin bist demnach auch Du willkommen geheißen worden?" horchte ich tief beeindruckt auf. - Erwartungsvoll auf meinem plastikbespannten Sitzmöbel herumrutschend, wollte ich jetzt unbedingt herausbekommen, was sich da einstmals so spektakulär ereignet hatte: "Per-Olov, ein Vorschlag zur Güte: Im Duty-free-shop sah ich vorhin noch acht Flaschen Aquavit im Regal stehen! Und ich bin unverzüglich gern bereit, für ..."
"He! Für wen oder was hältst Du mich?" raunzte er mich aufgebracht an. "Sehe ich in Deinen Augen aus wie ein erbarmungswürdiger Saufbruder?"
"Nein! - Aber ich würde doch gern herausfinden - äh - stichhaltig auf dem laufenden sein ..."
"Nun beruhige Dich erst einmal - ja? - Denn alles wird - das versteht sich von selbst -, korrekt und gesittet der Reihe nach entschleiert." Und wie nach innen gerichtet, nahm er sogleich bedeutungsvoll Haltung an: "Nun ja, da denke ich jetzt geschlossenen Auges zurück ... Und finde mich ein auf dem Hintergrund einer wahrlich turbulenten Epoche!" brach es pathetisch aus ihm heraus. "Und wer ist dort wirklichkeitsnah zugegen? Fürwahr: Der unruhige Forschergeist Alfred Nobel! - Als Jüngling war mir zu Ohren gekommen, daß Onkel Alfred im März 1863 in Stockholm die fünfundzwanzig Jahre jüngere, einst bildschöne Inga Engstroem kennengelernt hatte. - Und angeblich leidenschaftlich ergriffen, soll er dieser Dame sofort einen Heiratsantrag gemacht haben!"
"Eine etwas leichtsinnig vom Stapel gelassene Gefühlsduselei!" mußte ich unbedingt anmerken.
"So kann man's wohl wahrlich bewerten", erhärtete Per-Olov meine Bedenken. "Und holterdipolter ist dieses Mädel dann wohlüberlegt bei ihm eingezogen, in sein pompöses Domizil, am exklusiven Stadtrand von Stockholm."
"Auch das noch!" konnte ich nicht umhin zu bekunden.
"Wohl wahr!" nickte Per-Olov mir zu. "Wie Du es vermutlich schon ahnst, war diese Liaison nicht von Bestand: Denn Inga entpuppte sich baldigst als einfältig, kindisch und aufsässig. - Der Onkel Alfred hatte in Kürze die Nase gestrichen voll, wie man so sagt. Und hat dann mißgestimmt versucht, dieses unleidliche Zuhause in einem berüchtigten Stockholmer Nachtlokal zumindest für einige Stunden aus dem gedemütigten Bewußtsein zu verbannen."
"Bejammernswert ... Und dann?" forschte ich sensationslüstern lauernd.
"Ist alles gescheitert - in die Brüche gegangen!" betonte er's grinsend.
Unruhig ausharrend, tippte ich ihn nun erwartungsvoll an: "Per-Olov, in etwa vierzig Minuten haben wir Göteborg erreicht! Spann mich nicht länger auf die Folter. - Was geschah dann?"
"Nun, der Onkel Alfred stand eines Abends, zu vorgerückter Stunde, angeblich leicht alkoholisiert vor der Haustür seines Palais. Die Inga war zwar im Haus; hatte aber, gereizt und zunehmend verdrossen, die Tür zum vordem doch so familiären Daheim anscheinend beinahe bollwerkartig verbarrikadiert!"
"Mein Gott! Ich ahne das Schlimmste, der Untergang des Hauses Nobel!" brach es beeinflußt aus mir heraus, da sich ein beinahe vergleichbares, dereinst von Edgar Ellen Poe beschriebenes Geschehen spontan vor meinem geistigen Auge beunruhigend verlebendigte.
"Da bist Du jetzt ziemlich nah dran!" erhärtete Per-Olov mein visionäres Empfinden. "Denn der Onkel Alfred hat daraufhin zornig kehrtgemacht, ist wutschnaubend in sein Chemielabor gestolpert - und hat dort sogleich 75% Nitroglyzerin und 24,5% Kieselgur mit 0,5% Soda zusammengemixt ..."
"Nein!!" unterbrach ich ihn aufstöhnend.
"... und ist dann gleich darauf mit diesem hochexplosiven Gemisch", erzählte er jedoch unabgelenkt weiter, "das später als sogenanntes Dynamit ja welterschütternd Furore gemacht hat, nun stockwütend zur kaltschnäuzig verrammelten Haustür marschiert!"
Mir stockte der Atem ... "Ein unbeherrscht aufloderndes Gebaren!" wandte ich baß erstaunt ein.
Kopfnickend wurde mir zugestimmt.
Bestürzt forschte ich weiter: "Mein Gott! Unglaublich ... Das hatte doch todsicher schreckliche, katastrophale Folgen?"
"Beileibe, das auch - und später ja weltenweit durchaus bedeutsame!" ließ er's gewichtig anschwellen.
"Weltweit bedeutsame?" murmelte ich, bisher noch uneingeweiht ...
"In der Tat!" nickte Per-Olov mir zu. "Denn unser an und für sich stets mildtätig zu gewärtigender Onkel Alfred, er hat ja bald darauf sein so heißblütig zum Ausdruck geratenes Handeln bitter bereut! - Und die zwangsläufig aufkeimenden Gewissensbisse haben wahrscheinlich so viel bewirkt, daß er vor seinem Ableben in San Remo noch testamentarisch angeordnet hat, daß ab 1901 ein finanziell hochdotierter Preis den wirklich herausragenden Persönlichkeiten des jeweiligen Zeitgeschehens aufhorchen lassend zur Ehre gereichen sollte!" -
Unglaublich! - Noch immer hochgradig ergriffen, schaute ich nachdenklich zu ihm auf: Der Onkel Alfred! - Und die dank seiner Existenz dereinst so beeindruckende Entstehung des ja noch immer weltweit tosenden Beifall hervorrufenden praemium Nobelianum - !          -
In der Zwischenzeit hatten wir den dichtbevölkerten, rundum mit Lärm erfüllten Aufenthaltsraum des Fährdampfers verlassen - und standen nun fröstelnd im Außenbereich an der Reling ...
Per-Olov nahm einen aufmunternden Schluck aus der inzwischen inhaltlich fast zur Neige gegangenen Aquavit-Flasche. - Kreischend und freßlüstern lauernd, begleiteten uns nun auch zahlreiche Möwen, als mein Reisegefährte sich aufs neue zu Wort meldete: "Ach ja, es gab auch schon namhafte Personen, die diesen Preis abgelehnt haben!"
"Wahrhaftig! - Und das bleibt ja auch unvergessen", pflichtete ich ihm kopfnickend bei. "Denn bereits 1964 verweigerte der französische Philosoph und Schriftsteller Jean-Paul Sartre - warum auch immer? - diese Belobigung seiner Person durch eine derartige Glorifizierung."
"Naja, vielleicht war der Franzose nicht ausreichend genug selbstverliebt?" mutmaßte Per-Olov nüchtern. - Um gleich darauf noch schelmisch hinzuzufügen, daß immerhin vor einigen Jahren dieser prominente deutsche Schriftsteller solch eine Auszeichnung als eine unzumutbare Gewissensqual demonstrativ von sich gewiesen habe!"
Diesbezüglich erstaunt, blickte ich ihn daraufhin neugierig geworden an: "Das ist eigentlich schwer vorstellbar ... Wer sollte das denn gewesen sein?"
"Den Namen des Mannes habe ich leider vergessen." rief er mir zu -  ein kraftvoller Wind beeinträchtigte unseren Plausch. "Hm? - Gleichlautend ist es in Deutschland die Bezeichnung für diese Feld- und Wiesenpflanzen!" versuchte er's zu verdeutlichen.
"Du sprichst in Rätseln, Per-Olov."
"Ernsthaft? - Vielleicht erinnerst Du dich aber daran, daß damals viele Zeitungen und Zeitschriften diese schriftlich formulierte Verweigerung des Autors ja veröffentlicht haben - nein, nicht?"
"Nee, eigentlich nicht ..."
"Das nehme ich Dir nicht ab!" wurde ich angeblafft. "Aber wenn es tatsächlich so sein sollte, dann spitz jetzt einmal sensationslüstern die Ohren! Also: Verwundert nahm unser Stockholmer-Nobelpreis-Komitee dereinst diese schriftlich übermittelte Verweigerung des besagten Romanciers zur Kenntnis; in welcher geharnischt zum Ausdruck gegeben worden war, daß solch ein Preis, derart grässlich und auch beunruhigend beseelt mit dem höllischen Brandmal einer zerstörerischen Inhumanität, für ihn bedauerlicherweise als absolut unzumutbar zu gewärtigen sei. - C'est un Désagrèment, Monseigneur! Ja, mit genau diesen Worten endete die ablehnende Aussage des Herrn G.", betonte Per-Olov den Ausklang seiner aufschlußreichen Rückschau.
"Ach, die Unannehmlichkeit war damit gemeint, kosmopolitisch verfeinert", erklärte ich's grinsend. "Der Autor ist wahrscheinlich ein Kosmopolit - die dereinst vom griechischen Philosophen Diogenes so wirkungsvoll schmückend geprägte Bezeichnung für Weltbürger."
-
Wir waren gerade in Göteborg angekommen, hatten die Gangway des Schiffes soeben verlassen, als sich - auf der Anlegestelle des Fährschiffes -, Per-Olov nun überraschend fast schon bedrohlich vor mir in Stellung brachte: "Du bist - wie Du's erwähnt hast - ein freiberuflich tätiger Journalist! Und trotzdem warst Du mir durchaus sympathisch, das habe ich ja bereits zu spüren gegeben. Aber solltest Du jemals dreist und unverfroren all die von mir so offenherzig zur Sprache gebrachten familialen Begebenheiten in einer Deiner stets klatschsüchtigen Zeitschriften veröffentlichen, jou, dann mach Dich auf etwas gefaßt! - Was immer Du tust, Du wirst es bitter bereuen!" wurde ich, à la Sokrates, gleich einem Schierlingsbecher, schlußendlich noch sehr eindringlich unter Druck gesetzt. "Demonstrativ trennen sich dann unsere bisher so informativ doch gemeinsamen Wege!" gab er mir deutlich zu verstehen. -
Hernach trennten sich dann tatsächlich "diese Art" gemeinsamen Wege ...
-
Postskriptum:
Unglaublich ...
Ich wußte allerdings, wen dieser Per-Olov - fast lobend - mit seiner "angeblichen Nobelpreis-Absage" gemeint hatte ... 
Man konnte ja doch "das Gras wachsen hören". - 
Da ich die "Dichtkunst" des sich vermeintlich dort "gegenteilig darstellenden" Poeten zumeist als "einschläfernd langweilig" empfinde, habe ich als "unkundig dessen" reagiert.
Und folglich auch nachdenklich gestimmt, lag ich später noch stundenlang wach, im Bett eines zweitklassigen Hotels in der Innenstadt von Göteborg.   -
-
***

 

Montag, 31. Mai 2021

Auffällig - in einer wollüstigen Ergriffenheit ...

"Oha, da hätten wir dann ja `mal einen homo impudicus in all seiner ausdrucksvollen inneren Aufruhr recht deutlich vor Augen!" horchte der Chefredakteur der Zeitschrift "Liebeslust und Lüsternheit" offenbar erwartungsvoll auf, als ihm einer der Redakteure von einer unlängst schriftlich bezeugten Begebenheit berichtet hatte.
"Homo impudicus"? Also ein "Lustmolch" war damit gemeint, wurde dem "Mitstreiter" späterhin klar, als er in einem Lexikon nachschaute. -
"Ja, das ist absolut druckreif, eine gute Story!" hatte er im Laufe der Schilderung noch hinzugefügt - der Chefredakteur, als er dann einen Einblick in diesen handgeschriebenen Beleg lasziven Begehrens gelesen hatte ...
Folgendes durfte er dann schmunzelnd zur Kenntnis nehmen:
-
Ach Mutzi-Putzi ...
Aus meinem Auge rinnt die Träne, nur deinetwegen, Anna-Lene!
Ja, vorgestern lief alles schief, d'rum melde ich mich jetzt per Brief.
Und frage mich auch währenddessen:
Hast Du es wirklich schon vergessen, daß jüngst noch unser beider Streben,
bald wild und hemmungslos zu leben verschworen obenan gestanden?
Weil wir uns so sympathisch fanden! - 
So gleichgestimmt in Dur und Moll ...
Hast Du bereits die Schnauze voll?
Das frag' ich mich in meiner Bleibe, in der ich diese Zeilen schreibe.
Erst neulich hab' ich stumm gelitten, als wir dort auf dem Markt inmitten
dieser tumben Rentner standen; die Dein Erscheinen sexy fanden.
Schatz, mit Deinen achtzig Jahren, hast Du's doch schon oft erfahren,
daß jetzt, im Frühlingsflug der Pollen, ja alle nur das eine wollen ...
Bedenke das!
Gemahnt Dein Schnurli-Burli.
-
"Okay, aber wie haben Sie das denn "erreicht", um diese lüstern vom Stapel gelassene Zügellosigkeit dann letztendlich so informativ zu ergattern?" wollte der Chefredakteur hernach - wohl Verdacht schöpfend wissen.
"Ach, nein nichts von einem finanziellen Belang, es war keine derartige Einflußnahme!" - Er habe sich  dort nur wohlüberlegt einige Informationen beschafft.
"Aha! Wo das denn?" horchte der Chefredakteur sensationslüstern auf.
"In einem Seniorenheim ..."
"Wie bitte? Im Altersheim?" horchte er sichtbar verblüfft auf.
"Als ich dort einige Erkundigungen einziehen wollte, hat man mir daraufhin "abwinkend" erklärt: "Die höheren Grade im Bereich dieser senilen Demenz, sie führen in der Mehrzahl der Fälle nur zu Verwirrtheits-Zuständen und auch unsinnigen Handlungen!"- so wurde es abmildernd dargestellt, als ich mich in diesem offenbar puritanisch geführten Altenheim nach einem einundneunzigjährigen Herrn, dem Verfasser dieser lüsternen Zeilen erkundigte. - Ja, und derart aufdringlich umworben wurde damit eine Dame gesegneten Alters. - Ja, und entrüstet aufblickend, erzählte sie mir später, daß sie dem sexhungrigen Opa demnächst ..."
"Demnächst? - Das heißt ja doch wohl, daß wir in Bälde bestimmt noch so einiges sensationell auflagensteigernd gewärtigen dürfen!" brach es euphorisch aus dem Chefredakteur heraus.
"Ja, möglicherweise", stimmte der Redakteur aufnahmebereit zu. nicht ohne dann doch noch hinzuzufügen: "Wo fast schon die Gebeine modern, scheint Sinnenlust erneut zu lodern".
-
***

Freitag, 28. Mai 2021

Der FLOH auf dem HUND: Ein zwanghaft "tierisches Dilemma" ...

Und "dem zur Folge":
"Hilfreich wäre es sicherlich, wen er mich nicht nur verstehen, sondern auch mit mir reden könnte!" rief sie mir zu, meine neulich ratlos dastehende Nachbarin. "Dann würde ich auch herausfinden, was den lieben Bonzo derzeit bedrückt", fügte sie dann noch aufseufzend hinzu.
Offensichtlich war damit ihr trübsinnig dreinschauender Hund gemeint ...
In der Tat. - Und da nachbarschaftliche Hilfeleistungen in unserem Dörfchen selbstverständlich sind, wollte ich mich "dem nicht verweigern". -  
Und bald darauf war ich mir absolut sicher: 
"Der Grund für die Verdrießlichkeit, lebt quietschvergnügt im Hundekleid! 
Und dort, vom Rücken bis zum Po, quält garstig ihn ein Hunde-Floh." 
"O Gott! - Da muß ich jetzt aber ...", stöhnte Frau Nachbarin auf. -
"Pst! 
Unterbrach ich sie, denn ich hatte soeben ein wütendes Geraune vernommen: 
"Komm zeig dich endlich, sei ein Mann! 
"So knurrt Ihr Hund den Quälgeist an".  
"Für diesen Juckreiz und dein Beißen, werd' ich dich in der Luft zerreißen!" 
"Das hat der Bonzo soeben knurrend hinzugefügt", verdeutlichte ich`s der alten Dame weiterhin.  
"Ach, mein Hundchen!" brach es weinerlich aus der Frau Nachbarin heraus. 
"Beruhigen Sie sich, denn soeben hat sich der Floh zu Wort gemeldet": 
"Dann tötest du, hast du den Mut? Letztendlich doch dein eigen Blut! - 
Ich liebe dich und will's vergessen, - es ist wohl auch kaum angemessen, 
wie herzlos du zu mir gesprochen. Das trifft mich tief, bis auf die Knochen! 
Daß ich nicht lache, alter Junge, - mir liegt da etwas auf der Zunge: 
Treibt dir vielleicht mein zartes Saugen, 
vor Schmerz gleich Tränen in die Augen? 
Beginnt, nach diesem kleinen Tropfen, nun ungestüm dein Herz zu klopfen? 
Okay, dann bin ich gern bereit, zur Einschränkung per Kurzarbeit. 
In jeder Woche, an zwei Tagen, wirst du mich hoffentlich ertragen! 
Das muß dann für uns beide reichen, 
sonst kannst du unsere Freundschaft streichen! 
Dann steig' ich aus, aus unserem Bunde, 
 es gibt da auch noch andere Hunde!" 
"Tja, auch wenn es Ihnen als unglaublich erscheint - aber der Floh und der Bonzo haben da soeben über eine Art "Koexistenz verhandelt!" gab ich der Nachbarin Auskunft über das Martyrium ihres geliebten Vierbeiners.
Anscheinend trotz allem schon etwas beruhigt, ist die alte Dame dann in die Küche geschlurft - 
und hat uns bald darauf selbst gebackenen Kuchen und Kaffee kredenzt. -
 - 
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Donnerstag, 27. Mai 2021

Liebe "Wein-Genießer" - nachfolgend angesprochen in all dieser "Wirklichkeitsnähe":

Wie wir's ja eigentlich doch alle wissen:
Wein gibt es nicht nur zu all diesen religiösen Festivitäten - und anderen bedeutsamen Geselligkeiten.
Eine abendliche Mahlzeit - so ganz ohne Wein? -
In einer Art von "Erweiterung dessen", da sei hier noch erwähnt:
Der griechische Lyriker Alkaios von Lesbos, er gab es dereinst einmal so hintergründig zu spüren: "In vino veritas!" im Wein liegt Wahrheit ...
Auch das: Selbst einem Herzinfarkt wird da auch oftmals eine vorbeugende Wirkung zugesprochen. -
Der englische Weinkenner Hugh Johnson, der hat es einst mit diesen Worten fast märchenhaft manifestiert: "Weintrinker sehen gut aus, sind intelligent, sexy - und auch gesund!" -
"Schmunzelnd darüber, hätte der Schriftsteller Nikos Kazantzakis dereinst vermutlich ein wenig Einspruch laut werden lassen - und wohl von einer Art "Zwangsvorstellung" gesprochen. -
Wie oder was auch immer: 
Es sei mir erlaubt, hier nachfolgend eine etwas zweideutige "Begebenheit" zum Ausdruck zu geben. -
Trotz allem:
Zum Wohl!
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