Donnerstag, 18. April 2019

OSTERN - 2019 ...

Hm ?
-
Das Wohlgefallen der Oster-Tage,
stellt hier so einiges in Frage -
gleich,
im Folgenden:

OSTERN - die "Ostereier" - und dieser fragwürdige "Osterhase" ...

In einem beunruhigenden "Zusammenspiel"!
All das sei hier einmal unübersehbar anschaulich gemacht:
-
-
Die oben abgebildete Geschichte,
macht kalt und herzlos schnell zunichte,
daß die im Freien lebenden Hennen,
dort weder Streß noch Terror kennen.
Gewiß, die anverwandten Schwestern,
sie sitzen, statt in weichen Nestern,
bejammernswert in Legehallen;
ausgebeutet und zu allem
dort auch ohne Tageslicht -
was dem Dasein widerspricht.
Das beachtend meiden heute,
abgeneigt schon manche Leute
solche knastgelegten Eier. -
Jedoch:
Im Hinblick auf die Feiertage,
gemeint ist jetzt das Osterfest,
wird Hühnern ein Bedarf zur Plage,
der sie zuhauf verzweifeln läßt!
Gewünscht sind Eier massenhaft,
was Mühsal, Streß und Leiden schafft.  
Auch Angst und Schrecken aktiviert,
derart, wie oben angeführt ....
-
Tja, so ein Gallus domesticus (Huhn) ist ja durchaus imstande, in einem Jahr circa 200 Eier zu produzieren ...
Ohne die bewunderns- und schätzenswerte Arbeitsleistung der heimischen Hühner jetzt schmälern zu wollen, sei hier nun doch noch so ganz nebenbei bemerkt, daß ein wesentlich kleineres Tierchen, dieser Ascaris genannte Spulwurm, immerhin 64.000 Erzeugnisse dieser Machart alljährlich so nonchalant meistert.
Beachtlich.
Oder?
-
***

OSTERN - so schonungslos unbarmherzig:

Denn:
Sie nannten IHN mitleidlos
"OSTERHASE"
-
"Allerliebst,  ergötzlich", werden Sie jetzt eventuell amüsiert ausrufen ... - 
Wir nicht, denn leider hat sich die oben zeichnerisch zur Schau gestellte Abbildung inzwischen in einer unbarmherzig Wahrheit gewordenen Realität entblößt. - Die Toleranzgrenze war damit erreicht, als wir vor einigen Tagen von Tierschützern zu hören bekamen, daß in Nordhessen zwei durchaus als gesinnungslos zu charakterisierende Züchter monatelang einige zuvor in Freiheitsbewegung lebende Feldhasen (Lepus europaeus) zynisch mit süßlich schmeckendem Alkohol (s. Abb.) und schmerzhaften Elektroschocks tyrannisiert haben, um die geschundenen Langohren bald darauf für Postkartenfotos und obskure Werbezwecke gefügig zu machen. - Hier wird ganz offensichtlich die hervorbrechende Angst der Tiere vor der Anwendung brutaler Mittel, nun hemmungslos ausgenutzt! -
Als charakterlos und auch verabscheuenswert muß man's beurteilen, was da wieder einmal mitleidlos und hasenverachtend veranstaltet worden ist ...
Oder sehen Sie das unter einem völlig anderen Gesichtspunkt?
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***

Mittwoch, 10. April 2019

Nun ja: "Wissen ist Macht!"

Als: "knowledge is power" verdeutlichte schon dereinst der englische Renaissancephilosoph Francis Bacon diese wahrhaftige Erkenntnis. 
Jedoch - ?
"Scio me nihil scire. - Ich weiß, das ich nichts weiß". ließ er einstmals verlauten, der griechische Philosoph Sokrates - und er formte damit den Leitsatz seiner beharrlich aufgebotenen Bestrebungen, die Mehrheit der Menschen von einem vermeintlich vorhandenen Wissen ab - und hoffnungsvoll zu echtem Wissensbemühen hinzubringen ...
Zudem noch:
Begeben wir uns folglich - wenn auch nicht so dermaßen signifikant - mit Hilfe des deutsch/französischen Ersatz-Philosophen Didier Vaselis nun einmal informativ hinein in eine wahrlich lehr- und zudem wohl auch aufschlußreiche Erweiterung unseres Wissens:
Denn, wußten Sie's tatsächlich schon - daß?
*Als namentlich "Pampelmuse" zweifelsfrei keine dieser "griechischen Göttingen" geschichtlich erwähnt worden ist!
*Eine "Putzmacherin" zumeist nicht als eine "streitsüchtige Frau" ihr Dasein bestreitet!
*Ja auch im "Abendland", dem Okzident, der Tagesanbruch nun noch immer mit diesem "Morgengrauen" zu Tage tritt!
*"Undank zwar der Welt Lohn", dafür aber als "absolut steuerfrei" zu gewärtigen sein darf!
*Mit der Bezeichnung "Sprachschatz" eigentlich nicht die pausenlos "quasselnde Freundin" charakterisiert worden ist!
*Manche Menschen nur dann noch "erträglich" sind, wenn man sie so recht freundschaftlich gesinnt "auf den Arm nimmt"!
*Ein "Bettelstab" als "Gehhilfe" sicherlich vollkommen ungeeignet ist!
*Es in einem nordischen Erdkreis diese "Lappen" seit Urzeiten als männliche und weibliche Erdenbürger gibt!
*Wenn es einem weltfreudig danach gelüstet - man einen "Engländer" problemlos in jedem Baumarkt ja "käuflich erwerben" kann!
*Ein "Slowfox" strenggenommen nicht als ein stets so "gemächlich dahintrottelnder Hund" zu gewahren ist!
*Dieser Fachausdruck "Blütenstand" schon von Rechts wegen niemals als eine "Börsennotierung für Falschgeld" verdeutlicht werden kann! 
*Als "Wasserpfeifen" werden arg "schlechte Schwimmer" zuweilen zusammengestaucht!
*Man in professionellen Ganovenkreisen das "Fluchtauto" salopp als eine "Abdampfturbine" bezeichnet hat! 
*"Geisterfahrer" immerhin als (zuvor) sichtbar "entgegenkommend" wahrzunehmen sind!
*Man "Haftschalen" tatsächlich noch immer ganz und gar problemlos auch ohne ein vorab gefälltes "Gerichtsurteil" bekommen kann!
Wie auch immer ...
Trotz allem sei schlußendlich hier nun doch noch zur Sprache gebracht:
*Daß der Terminus "Television" inhaltlich mehr oder weniger nur als der trügerische Glaube an eine geist- und einfallsreiche "Fernseh-Unterhaltung" zu ermessen sein kann! 
Denn: Ultra posse nemo obligatur - über das Können hinaus ist niemand verpflichtet ... 
Das ist man ja nur noch der leidigen "Quoten-Abhängigkeit" in all den Fernsehsender-Laboratorien der privaten Verblödungs-TV-Anstalten.
Wohl wahr:
So klipp und klar ungeschminkt - verdeutlichend hierzu - sei hier noch der Autor Michael Jürgs und sein Buch mit dem Titel  "Seichtgebiete" erwähnt. -
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Donnerstag, 4. April 2019

Ist's märchenhaft - unglaublich?

Nein, wohl absolut fabelhaft:

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Und das so sichtbar leibhaftig.
Zur Verdeutlichung dessen sei hier bezeugt:
Ich wohne seit vielen Jahren
in einer ländlichen, treuherzig gestimmten Abgeschiedenheit.
Immerhin ist man dort hin und wieder -
so unwirklich überwältigend -
auch Zeuge dessen, dass in der lateinischen Wortprägung
"fabula delectat":
Die Fabel will unterhalten -
und unterhaltsam zum Ausdruck bringen,
dass Tiere durchaus menschliche Eigenschaften besitzen -
und somit auch dementsprechend zu handeln verstehen."
Das haben ja schon namhaft gewordene Poeten
informativ und beachtenswert zu spüren gegeben.
Es wird da wohl Wahres daran sein ...
-
Aber wer von uns wird das letztendlich bezweifeln?
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Dienstag, 2. April 2019

Ein jetziges POLITIK - Empfinden ...

Weil da ja "derzeit" wieder einmal dieses oftmals abschreckende und zumeist drumherum redende Politik-Theater im Umlauf ist, sei's mir erlaubt, ein wenig darüber zu nörgeln und zu mißbilligen ...
So hatte ich's zu tun gedacht. -
Jedoch ...
"Politiker, diese nicht selten beunruhigenden Regierungsstrategen! -
Von denen immer einer schlechter ist als der andere, wie's schon der Schriftsteller Gottfried Seume einstmals als unzumutbar beschrieben hat. -
Mußt Du da nun unbedingt abkanzeln wollen - und schreibend erfolglose Vorhaltungen machen?"
Hinterfragte mein Patenonkel - damals ...
"Ja - leider, das ist doch zunehmend alles recht beunruhigend" so hielt ich - derzeit noch aufmüpfig dagegen. -
"Mein Gott!" winkte ER kopfschüttelnd ab. "Wir sind ja doch vielmals jetzt leider unerfreulicherweise Zeitzeugen dessen, das dort, in einem oftmalig intellektuellen Minimum all diese selbstverliebt-ehrgeizigen Bestrebungen in einer Ichbezogenheit so exzessiv aufflackern!"
"Ja, so ist es wohl zu gewahren!" pflichtete ich bei. "speramus meliora" -
(wir hoffen auf Besseres) .
"Du vielleicht noch? Nein, ich nicht, ja wohlweislich nicht, mein Lieber" bekam ich's gleich darauf ablehnend zu hören -
seinerzeit ...
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Mittwoch, 27. März 2019

Traumhaft - so gut beieinander ...

Um auch dem so altgewohnten Geschehen letztlich doch
einen gefühlvoll erweiterten Stimulus angedeihen lassen zu können.
Tja ...
Und zunehmend nachdenklich gestimmt ergriffen,
steht mir im Verlauf dieser aufkommenden Besinnlichkeit
sogleich ein beglückendes Traumbild für diese restlichen Tage auf Erden
nun malerisch harmonisierend so wirklichkeitsnah vor Augen.
Und das folgendermaßen:
Nachmittage an einer südlichen Meeresküste. 
"Mein Geist gibt sich den Wogen hin - und schmiegt sich
dem Rhythmus des Meeres an." So hat's schon dereinst der griechische 
Schriftsteller Kazantzakis ergreifend zu spüren gegeben. -
Und die hüllenlos inaktiven Füße ruhen entspannt im warmen Sand. 
Auf einem hölzernen, kunstlosen Tisch schimmert - fast goldfarben -
die Fülle einer aromatischen Flasche Weißwein. 
Nun ja, so daseinsfreudig verweilen zu dürfen,
"das wird dann zum Prachtvollsten, was die Welt zu geben hat,"
derart - fast schon paradiesisch - so hat's der
 französische Schriftsteller Albert Camus dereinst bekundet.
*
Eine Erkenntnis ...
Ja, da wird es nun wieder einmal spürbar akzentuiert:
Mein wahrscheinlich mediterran geartetes Lebensethos verweilt wohl doch zeitlebens
recht untalentiert im leistungs- und karrierebetonten Arbeitsethos
einer derart ambitionierten Lebensgestaltung.
*
Wohlan, schon keimt da - aufs neue - ein "gnothi seauton". *
* "Erkenne dich selbst"
-
Ein (tadelnder) Nachtrag:
"ti krama!" (Wie schade!)
Fast schon betroffen machend ruft sie's mir auf der Insel Lesbos zu,
die griechische Lyrikerin Sappho:
"Um nach dem Tod ruhmlos umherzuirren -
als Schatten im Schwarm nichtiger Toten?"
Ach ...
"Ultra posse nemo obligatur", so habe ich's damals abweisend bekundet.
(Über das Können hinaus ist niemand verpflichtet.)
óchi ... (nein)
-
Erwähnt sei in diesem Gefühlstiefen-Zusammenhang nun doch noch
die in Griechenland oftmals und gerne in Anspruch genommene
Wortprägung "sophrosyne" - die "Selbstbeherrschung".
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Freitag, 22. März 2019

MALEREI, diese oftmals "brotlose" Kunst ...

Und diesbezüglich sei's mir erlaubt hier etwas auszuplaudern, was in der nachfolgenden Erzählung vorab so einiges über George Braque, den am 13. Mai, 1882 im französischen Ort Argenteuil geborenen Maler offenbart ...
Paris - und ein Tag im Juni 1918: Wütend stand er vor einer kleinen Bilder-Galerie in der Rue Vignon. - "ICH bin der der Erfinder des Kubismus! Und nicht dieses Schlitzohr Picasso!" schimpfte er aufgebracht los. Nahm sein Bild unter den Arm - und radelte grollend davon. Der Maler George Braque, dessen vor kurzem gestaltetes Oelbild - ein Stilleben auf rundem Tisch: Grau/Ocker/Schwarz, aus der Reihe der "Guéridons" (Beistelltischchen), soeben vom deutsch-jüdischen Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler schonungsvoll abgelehnt worden war.
-
"Oui, ein unzumutbarer Normanne! Mißtrauisch, listig, oftmals brutal - und tagtäglich hungrig!" so hatte Fernande Olivier, die derzeitige Lebensgefährtin von Pablo Picasso, den zuweilen bei ihnen auftauchenden Maler George Braque dereinst begutachtet. (Damals, in Paris, in der Rue Ravignan, im Atelier "Bateau Lavoir"). -
Wohl wahr! Keinen Centime in der Tasche - und somit begierig darauf, zum Essen eingeladen zu werden. Derartig motiviert, so hatte er nun auch an diesem Tag das kleine Restaurant Vernin, in der Rue Cavalotti angesteuert, der nimmersatte Maler Braque. - All seine pinselnden Mitstreiter waren dort nahezu tagtäglich anzutreffen. Denn zumeist speiste man hier auf Kredit - sofern solch ein Begehren noch erfolgreich zu handhaben war ...
Braque lehnte sein Fahrrad an die Hauswand und begab sich hinein, in das geräuschvoll schlemmende Getümmel. - Und schon bald konnte man dann die folgende Wechselrede schmunzelnd aufhorchen lassend miterleben:
Braque erreicht den ersten, köstlich gedeckten Tisch - und läßt dort sogleich schmachtend vom Stapel:
"Bonsoir, mein Freund Toulouse-Lautrec! Na, wieder 'mal bei Wurst und Speck - und auch noch edlem Weine?"
Henry T.L. blickt zu ihm auf - und erwidert genervt: "Jetzt hör mal zu, mein lieber Braque, Du gehst mir langsam auf den Sack! A revoir zieh Leine." -
"Na gut, dann geh ich zu Cezanne, und seh' mir dessen Mahlzeit an. Bon appetit, mein Guter!" ruft er versöhnlich - und trottet weiter zum nächsten Tisch. - Nachdem er auch dort seinen Gefühlen einen freien Lauf gelassen hat, bekommt er jedoch recht unverblümt zu hören:
"Cher Braque, laß mich in Ruhe jetzt; ich hab' mein letztes Hemd versetzt, für diesen zähen Puter!" -
Auch das noch! Mit knurrendem Magen zieht er nun weiter: "Saluez Picasso, Herzensfreund! Du speist verlockend, wie mir scheint. - Schaffst Du das bis zur Neige?" fragt er hoffnungsvoll nach. -
Picasso stellt daraufhin grinsend anheim: "Mon Braque, versuch's mal bei Rousseau. Doch der sitzt g'rade auf dem Klo - und übt auf seiner Geige." -
"Merde!" hört man Braque murmeln, als er hungrig zum nächsten Tisch schlendert. - Dort schnurrt er, sich einschmeicheln wollend: "Tres bien, Guillaume Apollinaire! Dich schickt ein guter Engel her. Heut' schon 'was gegessen?" - Der stets liebenswürdige Homme de lettre schaut ihn daraufhin freundlich an, gibt dann allerdings zu bedenken: "Ach, erstens kommst Du reichlich spät, und zweitens leb' ich auf Diät; hast Du das schon vergessen?" -
Tja, seither ist nun fast schon ein Jahrhundert oftmals auch spektakulär vergangen ...
Aber nicht selten warnen einige der erziehungsbewußt einwirken wollenden Eltern ihren großjährig gewordenen Nachwuchs sehr eindringlich davor, die "brotlose Kunst" so kindlich naiv und wohl auch verantwortungslos als eine zukünftige Einkommensquelle zu erwägen ... -
Tja, diese Art Warnruf in den bedeutsamen Bereichen einer sinnvoll geplanten Persönlichkeitsentwicklung, der ist auch dem Autor dieser Zeilen in Erinnerung geblieben.
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Donnerstag, 21. März 2019

"Kunst-Verzweiflung" ...

So könnte man´s einfühlsam benennen.
Denn:
"Ars longa, vita brevis - Die Kunst ist lang, das Leben kurz", diese einstmals vom griechischen Mediziner Hippokrates zum Ausdruck gebrachte Lebensweisheit, sie macht nun einigen dieser die Kunst in Szene setzenden Pinsel-Artisten des öfteren leidvoll zu schaffen. -
Entmutigend wird dann ein der Kunst angeblich innewohnendes Prinzip der Harmonie zuweilen doch als recht zweifelhaft empfunden. -
So beispielsweise, wenn bei Sotheby's, in der englischen Stadt London, wieder einmal die Gemälde der namhaft gewordenen Maler versteigert werden - oder worden sind.    
Diese Güte eines derartigen Geschicks war ihm bisher jedoch nicht zugänglich gemacht worden, dem inzwischen alten, grauhaarigen Maler Bartholomé Esteban Murillo.-
Etwas schwermütig gestimmt, hockte er in seiner Malerklause, als das eingeschaltete Fernsehgerät erneut eine sensationelle - ihm das derzeitige Sein vermiesende Berichterstattung offenbarte:
"Ein neuer Weltrekord! 106,4 Millionen Dollar wurden heute für das Picasso-Bild "Nu au plateau de sculpteur" ersteigert. - Und gleich darauf: 104,2 Millionen Dollar zahlte ein Amerikaner für das Gemälde "Junge mit Pfeife", so tönte es aufreizend und beunruhigend ins einstmals so heimelige Atelier hinein. - Ein aberwitzige Tücke des Geschicks, so zog es der Maler kopfschüttelnd in Frage, als es sich ihm offenbarte, daß nun die Kunst im Leben der Kapitalanleger, auf der Suche nach einem zusätzlichen Markt für ihre Investitionen, zunehmend hoffähiger wurde. -
"Felix ars!" (Glückliche Kunst!), murmelte er zähneknirschend ... 
Späterhin, nun so einigermaßen zur Ruhe gekommen, nahm er die Whisky-Flasche zur Hand - und ließ sich in einen der farbverschmierten Sessel fallen. - Eine kurze Zeit der Entspannung nur, denn schon bald darauf mußte er nun die folgende, unbarmherzig zum Ausdruck gebrachte Meldung ertragen:
"Sensationell! Ein neuer Höhepunkt ist erreicht: Denn für 104,3 Millionen Dollar ist gestern früh in London Alberto Giacomettis Skulptur "L'homme qui marche" unter den begierig zuschlagenden Auktions-Hammer geraten!" schnarrte es mitleidlos aus dem T.V.-Gerät heraus.
Empört und zunehmend verbittert, schleuderte der Maler daraufhin die sich inzwischen als leer darbietende Whisky-Flasche in die feucht schimmernde Leinwand eines vor kurzem bewältigten Gemäldes (2,10 m x 1,20 m). -
Und legte sich auf dem kunterbunt leuchtenden Fußboden schlafen ... 
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Im Atelier war noch immer das Fernsehgerät eingeschaltet, als er sich schwankend erhoben hatte. - Im TV-Kanal arte wurde soeben ergriffen plappernd ins Bild gesetzt, daß für Paul Cezannes Gemälde "Pichet et fruits sur une table" bei einer Auktion zwölf Millionen Dollar erzielt worden seien!
Bedingt durch das zur Ruhe kommen wollen auf den bunten Dielen des Ateliers, ist ihm aber dann nicht mehr zu Ohren gekommen, daß Gustav Klimts Gemälde "Adele Bloch-Bauer", inzwischen bei Christies für schlappe 135 Millionen Dollar versteigert worden war. - In diesem bei vielen Malern vermutlich Verbitterung aufkommen lassenden Zusammenhang ist's nun doch noch erwähnenswert, daß in 2006 ein Bild des amerikanischen Malers Jackson Pollock ("No.5") für weltweit Schlagzeilen machende 140 Millionen Dollar wohl "offenbar zweifellos" einem "kunstsinnigen Gemäldesammler" übereignet worden ist.   -
"Beati possidentes - glücklich die Besitzenden!" murmelte einst spöttisch der griechische Tragödiendichter Euripides bei einer Gegebenheit, die dem soeben beschriebenen Mißstand beinahe vergleichbar gewesen sein könnte.
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Ein Nachtrag im (Wonne)-Monat Mai 2015:
Und da schaut nun der Pablo Picasso grinsend "von oben herab" ...
Denn für 180 Millionen Dollar wurde da jüngst seine einstmals gemalte Szenerie "Les femmes d'Alger" aufsehenerregend auktioniert, um zweifellos einem überaus feinsinnig empfindenden, kunstverständigen Sammler die tagtäglich so kunstverliebte Lebensgestaltung zu bereichern.
So sei´s denn ...
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Dienstag, 19. März 2019

Ja, so heimisch naturverbunden ...

Unser einsam gelegenes, uraltes Bauerngehöft, umgeben von einer Park-ähnlichen Landschaft, ist auch ein Paradies für zahlreiche Fasane, eine hier dereinst "wohnhaft gewordene" Reh-"Mutter" nebst Nachwuchs - und viele der kleinen gefiederten Wirbeltiere, kurzum Vögel genannt. -
Im Herbst, Winter und im Frühjahr von Ulrike "zusätzlich" mit Futter versorgt, sind nun all diese "Mitbewohner" hier "wohnhaft" geworden, einschließlich der unzählbaren kleinen Flug-Akrobaten.
Das inklusive Nestbau und der Aufzucht des alljährlich sich zur Schau stellenden Nachwuchses. -
(domicilium amandus - liebenswerter Wohnsitz.)  -
Wenn ich diese beachtliche Nachkommenschaft des öfteren beim speisen beobachte, dann bin ich zuweilen doch versucht, so wohlmeinend darauf hinzuweisen:
"Nicht immer raffgierig schlingen, nein! Erst einmal vorab alles lustvoll abschmecken, zerkauen und dann bedachtsam hinunterschlucken!" -
Ein befreundeter Tier-Medikus hat mir nun wohlwollend geraten:
" Ich solle mich da nicht so unnötig einmischen!"
-
*

Donnerstag, 14. März 2019

Diese "Heimsuchung" der Quälgeister - !

Wieder einmal - und zunehmend nervend im Hinblick dessen ...
Doch anheimelnd zuvor:
Denn ein aromatisch mundender Wein gab mir eine angenehme Art von "Geleit", als ich mich in das von Jean-Paul Sartre einstmals geschriebene Drama "Die Fliegen" (Les Mouches) lesend vertieft hatte. -
Anklingend an die griechische Mythologie, thematisiert hier der als "maître àpenser" so lobpreisend benannte "Vordenker" in dieser Lektüre unter anderem all die lebensnotwendigen Belange und wohl auch Tragweiten im Bereich "Freiheit" und "Hoffnung" ... 
Vorab nun ein "kurzum" doch anschaulich machender Überblick all dessen:
"In der antiken Stadt Argos wimmelt es fortdauernd so peinigend von Fliegen." 
Ein Leitfaden - hinsichtlich des dramatisch verlaufenden Geschehens. -
-
Ach ja, nun denn, apropos Fliegen:
Wußten Sie schon, daß es so etwas tatsächlich gibt? Diese aus meiner Sicht als "hinterhältig" zu bewertenden, sogenannten "Van-der-Waals-Kräfte", also "Anziehungskräfte"; mit deren Hilfe die lästigen Viecher auch Hals über Kopf einen Halt an Zimmerdecken und spiegelglatten Oberflächen zu meistern wissen. - Bevor sie dann nervend um uns herumschwirren und alsbald die Speisen auf dem appetitlich gedeckten Abendbrottisch belagern.
Insbesondere all diese widerwärtigen "Schmeißfliegen"; wir Neolatinistiker reden da wissenschaftlich und gern etwas selbstgefällig, von einer penetrant aufdringlich attackierenden "Calliphoridae". Ein stahlblau fluoreszierender Brummer, dessen Lebensabschnittsgespielin immerhin bis zu dreihundert Eier als bedrohlichen Nachwuchs erzeugt; Initialstadien, die bereits 24 Stunden später als ekelerregende Maden ... Man mag gar nicht daran denken! -
Auch nicht daran, daß da irgendwann verträumt durch die Landschaft stolpernde Tierphysiologen so unüberlegt und verniedlichend eine der Spezies dieser Quälgeister als "Stubenfliege" benannten. - Stubenfliege!
Der Inbegriff "gute Stube", bisher ja noch immer als stets "heimelig" empfunden - als eine rundum beglückende "Wohn-Wohlfühl-Sensualität"!
Und dann (man will es nicht wahrhaben wollen!) diese vernunftwidrige Kennzeichnung derartig kontinuierlich piesackender Eindringlinge.
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Beunruhigt blickte ich nun in das vor mir stehende, sich inhaltlich noch etwa dreiviertelvoll darbietende Weinglas; in dessen Substanz eine wahrscheinlich über kurz oder lang mit dem Tode ringende Fliege jetzt hektisch eine Mitleid erregende Willenskraft offenbar werden ließ. - Hm? - Nun ja ...
"Leben, das heißt überflüssig zu sein!" ("la vie, c'est-à-être redondant") das hatte er ja dereinst so unbarmherzig zum Ausdruck gebracht, der stets nachdenklich stimmende Philosoph Sartre ...
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Samstag, 2. März 2019

Julius August Walther von Goethe:

Der etwas einfältige Sohn des Dichterfürsten.
"Das Gewöhnliche im Ausdruck", hatte Charlotte von Stein einmal das charakterisiert, was im folgenden so freiheraus nun doch ein wenig näher in Augenschein genommen werden soll ...
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Wieder einmal war man damals hoffnungsvoll angespannt und wohl auch unruhig abwartend beieinander ... Denn zuvor mußte sie den Leidensweg einiger Fehlgeburten ertragen, die Ehefrau des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe, Christiane Vulpius. - Am 25. Dezember, 1789 war dann endlich das bereits lang ersehnte, freudige Ereignis trotz allem Wirklichkeit geworden: Ein Knäblein hatte in Weimar mühevoll das Licht der Welt erblickt. -
Heranwachsend zuvor als zumeist unauffällig beschrieben, geisterte der Filius schon bald darauf unaufhaltsam hinein, in eine aufmüpfig sich in Szene setzende Sturm-und-Drangzeit. - Nach diesen Flegeljahren jedoch achtbar zur Ruhe gekommen, ehelichte er 1817 Ottilie Freiin von Pogwisch - und avancierte, dank ihrer guten Beziehungen zum Souverän, bald auch zum Kammerherren am Hofe des Weimarer Fürsten. -
So viel informativ vorab ...
Die nachfolgende Geschichte schildert hingegen eine Situation, in welcher ein stets Gelassenheit wahrmachen wollender Vater dereinst fast an den Rand des Erträglichen getrieben wurde:
-
Im Freien dringt der Sonnenschein,
schon gleißend in den Tag hinein.
Was Goethe nicht einmal entdeckt,
da er in Schwierigkeiten steckt.
Der Schluß zum Goetz von Berlichingen,
war textlich nicht in Form zu bringen.
"Was hält euch fern, ihr holden Musen? -
Ich sehne mich nach euren Busen!
Auch fühl' ich mich nicht mehr geborgen",
so klingt es klagend in den Morgen.
Als plötzlich stürmt sein Sohn herein,
der ruft: "Ach, liebster Vater mein!
Du brüllst hier laut, in edlem Zwirne,
obwohl mir derzeit dröhnt die Birne!"
Der Vater, tief noch in Gedanken,
sieht seinen August haltlos schwanken.
Sagt dann, mit zornentbranntem Schnaufen:
"Er sollte tunlichst nicht mehr saufen!"
Der Sohn - da ihn die Rüge traf -
erwidert kühl, ein wenig scharf:
"Mein lieber, wortgewandter Vater!
Kaum Alkohol bewirkt den Kater.
Nicht nur der Suff ist's wohl, mitnichten!
Auch Du trägst Schuld - Dein Drang zum dichten! -
Ich komm' nach Haus - ja, oftmals spät,
und Du bist, eh der Hahn noch kräht,
zu tierisch-frühen Morgenstunden,
schon aufgedreht dem Bett entschwunden!
Und während Du ein Frühstück kaust,
grölst Du zugleich auch Deinen Faust.
Wie soll man dabei noch entspannen? -
Ich mache mich demnächst von dannen!
Möcht' nicht als Geistesgröße leben,
im Intellektuellen schweben ...
Auch mag ich keinen Klotz am Bein,
wie Du ihn spürst, durch Frau von Stein!
Schlürf weiter Deine kluge Tinte,
nur laß mich zieh'n, in meine Pinte.
Schreib Deine RÄUBER - und dergleichen,
ich werde diesem Haus entfleuchen!"
-
Der Vater wurde merklich stiller ...
"Die Räuber fabulierte Schiller!" brummelte er daraufhin verstimmt noch kopfschüttelnd vor sich hin. -
-
Anmerkung:
Behauptet wird, daß letztendlich Goethes Beziehung zu Charlotte von Stein den Johann Wolfgang zum klassischen Dichter reifen ließ; nun einzig die Klarheit der Form, zudem die Mäßigung all der Leidenschaften und eine organische Selbstentfaltung anstrebend. -
Wohl abweichend davon, erlebnishungrig und unkonventionell, gedachte Ottilie von Pogwisch ihr Dasein zu gestalten. - Sie war die Herausgeberin einer Zeitschrift, die sich spitzbübisch "CHAOS" nannte - und führte ein dementsprechendes, recht ungebändigtes Leben ...
Tja, warum wohl auch nicht?
-
***

Donnerstag, 21. Februar 2019

Fernsehen: Die "Bildschirmwelt" mit all dieser geltungsbedürftigen Selbstbeweihräucherung:

Sich oftmals ins Bild setzend als recht fragwürdige "Prominenz" im TV ...
Da zeigt man sich gern so ganz und gar anbetungswürdig, als "Star" oder bisher so spürbar als ein sich recht geistesarm aufplusterndes "Sternchen" ...
Quotengenötigt von einer der Fernsehanstalten eingeladen, setzt man sich dummstolz in Positur und zudem schwatzlüstern in Szene, berauscht von der Apotheose eines schier unvergleichlichen Ichs.
Nun denn: "Prominenz", die lateinische Benennung für hervorragende Persönlichkeiten, sowohl auch für all die zumeist selbstverliebt und geltungsbedürftig in Erscheinung tretenden Möchtegern-Berühmtheiten, nebst eines oftmals nicht spurlos zu verhindernden arrogantia et inscius ...
Tja, Arroganz ist, so sei's einmal schnippisch zu spüren gegeben, wohl gar nicht 'mal selten auch als "die Perücke geistiger Kahlheit" zu gewahren. -
"Ach, vermutlich fragt sich manch einer von Ihnen späterhin oftmals kopfschüttelnd, wie man vorab ein einigermaßen annehmbares Dasein denn überhaupt bewältigen konnte?" dermaßen bespöttelte neulich ein bekannter (prominenter) Satiriker einige der anwesenden Stars und Sternchen in einer sogenannten Talkshow. - "Nun hat sich ja alles paradiesisch vergoldet - und Sie haben doch gewiß schon ein über Ihr nunmehr so unvergleichbar schillerndes Vorhandensein Auskunft gebendes Buch dabei, also anheischig machen wollend hier in Bereitschaft!" brach es mißbilligend aus ihm heraus.
Das hatten sie selbstverständlich eilfertig parat ...
(Wie oftmals, dank eines professionellen Ghostwriters.)
Zugegen im lustvollen Miteinander der Selbstbeweihräucherung. 
"Ja, da lobt man sich, gesund und munter, stets einen nach dem anderen runter!" so hat es der Autor und Kabarettist Wolfgang Nitschke handfest und ausdrucksvoll gekennzeichnet.
Wohingegen das unaufdringlich geartete Verhalten einiger (nur wenige) - der ebenfalls in Gunst und Geneigtheit stehenden Persönlichkeiten -, erfreulicherweise all das so wichtigtuerische Gefasel hin und wieder beachtenswert ausbalancieren; offenbar ganz unbelastet von dieser Selbstverliebtheit, gefallsüchtig solch ein "unendliches Ich" (Robert Gernhardt) derart überbetont der Öffentlichkeit anpreisen zu müssen.    
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Fast schon ein wenig befürwortend, so hat's der französische Philosoph Voltaire wohl dereinst schon recht zutreffend zum Ausdruck gegeben: "Die Eigenliebe ist das Instrument der Selbsterhaltung".
Und gleichbedeutend sei darum hier noch apostelhaft hinzugefügt: Selig sind die "Armen im Geiste", denn ihrer ist jetzt schon auf Erden das Himmelreich.
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Nota bene:
Der französische Kunstkritiker Octave Mirbeau philosophierte in diesem Zusammenhang einmal über eine Art "selbstgefällige Unfähigkeit".
Und:
In seinem Buch "Seichtgebiete" gibt der Autor Michael Jürgs auch einen tiefschürfenden Einblick in das geistesarme Beisammensein "der Eitelkeit" inmitten all dieser "prominenten Nullnummern".
Der Michael Jürgs, als Journalist derzeit wohl einer der Besten! Nun ist ER leider so demaskierend nicht mehr zugegen. -
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Noch etwas kommt da nachdenklich stimmend hinzu:
In neuzeitlichen Talkshows wird uns ein Sprachverhau zugemutet, der an Flauberts Behauptung zweifeln läßt, dass "die Sprache das erste Genie eines Volkes ist", kritisierte einst Andreas Altmann das dargebotene Formulierungsgeschick in der TV-Manege Geltungssucht-Striptease.
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Und in dieser Verquickung all dessen, da bleibt mir nun doch in Erinnerung, daß mein Patenonkel seinerzeit einmal kopfschüttelnd zu spüren gegeben hat: "Mein Gott! Diese ungebildete Vielfalt!" Um dann noch schmunzelnd hinzuzufügen: "Nun ja, wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, dann werfen selbst Zwerge lange Schatten." - 
(Das hatte er - zutreffend - von Karl Kraus "ausgeliehen".) -
Als wir in den Abendstunden mit einem Glas Wein dann wieder beisammen hockten, da war er nun hinsichtlich dessen offenbar noch immer recht aufgebracht zugegen. Denn bald darauf meldete er sich tadelnd zu Wort: "Dieses geistesschwache Auftreten der Selbstherrlichkeit!" -
"Leibhaftig", stimmte ich zu. Und in Anbetracht dessen denke ich da an den römischen Satiredichter JUVENAL, der ja einmal nachdrücklich gesagt hat: "schwer ist es, keine Satire zu schreiben!"
"Ja-ja: defficile est, satiram non scribere. - Und das ist Dir, wie ich's soeben gelesen habe, wohl wieder einmal so tiefgründig zupaß gewesen", brachte ER's fast kumpelhaft zum Ausdruck. -
Gleichgesinnt damals - bedauerlicherweise ist ER nicht mehr "zugegen"...
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Donnerstag, 7. Februar 2019

Wohl wahr: Liebe Leserin und Leser ...

Eben jetzt hier wieder einmal zugegen, möchte ich Sie im folgenden ein wenig für GRIECHENLAND zu bewegen versuchen:
Beglückend und informativ hinein in den Bannkreis der einstigen Wiege des Abendlandes. -
Einmal abgesehen von der Begegnung mit dem griechischen Festland, gibt es dort etwa 1400 Inseln, von denen 166 Eilande "bevölkert" sind. -
Der griechische Schriftsteller Nikos Kazantzakis ("Alexis Sorbas" u.a.) hat's hinsichtlich dessen einmal so formuliert:
"Welch andere Freude auf Erden kann besser im Einklang mit dem Körper und der Seele stehen, als Griechenland zu bereisen". -
Der Zauber der griechischen Landschaften ...
Und Friedrich Hölderlin, der deutsche Dichter, er gab seine diesbezügliche Gemütsstimmung seinerzeit einmal doch sehr inbrünstig zum Ausdruck: "Ich liebe dieses Griechenland überall. Es trägt die Farbe meines Herzens!"
Ach ja ...
Mit einem fast heimatlichen Empfindungsvermögen sei's mir erlaubt, nun gleichfalls mancherlei über dieses Elysium zu erzählen ...
Nicht ohne darüber hinaus auch eine kritisierende Stellungnahme zur überschatteten "Jetztzeit" zu verdeutlichen. -
"Allerdings, das sei nun wohl auch diesbezüglich (leider) vonnöten - zudem auch eingedenk unserer Bürgerbewegung "Spitha" (der Funke)!" So hat mir der Mikis Theodorakis, in Anbetracht dessen, derzeit wohlmeinend ein wenig "Vorhaltungen gemacht".
Trotz allem: Kaló taxidhi! (Gute Reise!)
Falls Sie des weiteren neugierig werdend dabei bleiben wollen.
Wenn ja, dann "klicken" Sie bitte rechtsseitig im Bereich der "Stichworte" GRIECHENLAND an.
Noch etwas sei hier fast konkretisiert:
Denn der Herr von Goethe hat's einstmals schwärmerisch mit diesen Worten bekundet: "Unter allen Völkern haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt!"
"Ja, das einzige Paradies in Europa" so benannte es einst ein weltbekannter Schriftsteller. "Dort füllt sich mein Herz wieder mit Licht - und öffnet sich dann wie eine Blume".
Wahrlich! -
Und appetitanregend sei noch hinzugefügt:
In Griechenland gibt es viele vorzügliche Weine - "Jassas". -
Und die griechische "Kochkunst" offenbart sich in all der Zubereitung köstlicher Speisen doch oftmals als eine der besten auf diesem Erdenrund. - Nun ja, dort, wo man sie noch "derart" erleben darf. - Wohl nicht in der "dem Tourismus zur Liebe" als ausreichend "vereinfachten" Darbietung dessen. -
Nichts spricht dagegen ... Jedoch: Wenn Sie als Griechenland-Reisende "wirklichkeitsnah" zu speisen gedenken, dann ist's durchaus empfehlenswert, wie griechisch auch gang und gäbe, in der Küche mit dem Koch darüber erwartungsgemäß diesbezüglich zu "verhandeln"...
kali órexi! meint: Guten Appetit! -
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Und auch hinsichtlich dessen:
Hier noch mein Dank für Ihr augenblickliches "Dabeisein".
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Mittwoch, 6. Februar 2019

Griechenland - anno dazumal:

Ja - einstmals ...
Vor einem schon arg verfinsterten Himmel begann es ganz überraschend zu wetterleuchten.
Und ein weitreichend rollender Donner kündete dann von einer scheinbar unausbleiblichen Disharmonie.
Als ein nachdenklich gestimmter Aristoteles seinem Lehrherrn Platon süffisant grinsend anschaulich zu machen suchte, daß er nun inmitten eines wohl leuchtkräftigen Denkprozesses so urplötzlich zu einer signifikanten Einsicht gekommen sei: "In diesem offenbar endlosen Weltraum", so gab er's damals bedeutungsvoll zum Ausdruck, "da ist unsere Erde im Vergleich zum All doch nur als ein einzigartiges Nichts zu erkunden. Und somit sei es nun eindringlich vonnöten, alsbald wahrhaftig der Endaimonia, dem Glücksempfinden zunehmend mehr Raum und Zeit zu gewähren." - Nun ja, bis hin zur "Ataraxie", die dann zu Lebzeiten eine vollendete Seelenruhe aufkommen lassen kann. (Epikur).
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Kali idhéa - eine gute Idee ...
All das wohl bedeutsam - auch durch ein oftmals beseelendes heimatliches Empfindungsvermögen.
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Wie bereits schon erwähnt: Des weiteren finden Sie einige Griechenland-Erzählungen mit einem "Klick" im Bereich der "Stichworte" auf Griechenland - rechtsseitig.  >
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