Samstag, 30. Januar 2021

Es war eine fast schon verhängnisvolle Tragödie:

Ja, und diesbezüglich möglicherweise mitfühlend, kann man in der nun folgenden Begebenheit einen Einblick gewinnen in die ergreifende Geschichte eines blutjungen Fischotters.
"Lutra lutra", das ist die lateinische Benennung dieser pelzigen Meeres- und Süßwasser-Bewohner ...
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Tja, und zudem wird hier auch die individuelle "Wortprägung" des seinerzeit, vermittels Fernsehgerät, humoristisch erlebten Heinz Ehrhard teilweise anschaulich gemacht ...
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    Nicht teilnahmslos möcht' ich - mitnichten!
    Von einem Drama hier berichten:
    Seit kurzem lebt ein kleiner Otter, 
    im Schilf der Weser - ohne Motter!
    Die Otterin, einst sehr geschickt, 
    war jüngst im Uferschlamm erstickt.
    Der Otter-Vater, voller Grauen, 
    ist in die Nordsee abgehauen.
    Des kleinen Otters älteren Bruder, 
    ihn tötete ein Lastkahnruder.
    So auch die allerliebste Schwester, 
    sie traf ein Böller, an Silvester.
    Im letzten Jahr, vor Bremerhaven, 
    war Otters Opa sanft entschlafen.
    Behauptet hat ein Liebespaar, 
    das an dem Fluß zugange war:
    Inzwischen bringe Tante Otter, 
    dem Jüngsten täglich Fisch als Fotter.
    Gottlob hat's sich hernach ergeben, 
    der Otter ist vergnügt am Leben!
    Sein Haarkleid wirkt zwar leicht verlottert, 
    obwohl er Tag für Tag bemottert.
    Denn auch zwei Bremer Zoologen, 
    sind ihm seit langem sehr gewogen. *
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Das, eingedenk der "als aufopferungsvoll zu beachtenden Maxime":
Nulli parvus est census - Qui Magnus est animus!
(Keiner ist gering geschätzt, der großherzig ist!)
Wohl wahr ...
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1 Kommentar:

  1. Sehr schön,möchte mehr von diesen literarischen Feinheiten!!!!!!!

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