Samstag, 17. Juli 2021

Nun ja - ein etwas "aufmunternder Hinblick" ...

In Bezug auf die "beunruhigenden Jetztzeit":
Das auch die "noch verbleibenden Erdentage betreffend". 
Und all diesen derzeitigen Bedrängnissen nun zu entfliehen.
Das sollte doch eigentlich möglich sein ...
So nachdenklich gestimmt ergriffen, 
da steht mir im Verlauf dieser "Besinnlichkeit" ein "beglückendes Traumbild"
 harmonisierend sogleich wirklichkeitsnah dann auch vor Augen.
Und das "rundum beseligend" folgendermaßen:
Nachmittage an einer südlichen Meeresküste. 
"Mein Geist gibt sich den Wogen hin - und schmiegt sich
dem Rhythmus des Meeres an." So hat's schon dereinst der griechische 
Schriftsteller Kazantzakis ergreifend zu spüren gegeben. -
Und die hüllenlos inaktiven Füße ruhen entspannt im warmen Sand. 
Auf einem hölzernen, kunstlosen Tisch schimmert - fast goldfarben -
die Fülle einer aromatischen Flasche Weißwein.  
Nun ja, so daseinsfreudig verweilen zu dürfen,
"das wird dann zum Prachtvollsten, was die Welt zu geben hat,"
derart - fast schon paradiesisch - so hat's der
 französische Schriftsteller Albert Camus dereinst bekundet.
*
Eine Erkenntnis dessen ...
Ja, da wird es nun wieder einmal so spürbar akzentuiert:
Mein wahrscheinlich mediterran geartetes Lebensethos verweilt wohl doch zeitlebens recht untalentiert im leistungs- und karrierebetonten Arbeitsethos einer derart ambitionierten Lebensgestaltung.
Wohlan, schon keimt da - aufs neue - ein "gnothi seauton". *
* "Erkenne dich selbst"
-
Zur Folge hatte all das jedoch bald darauf eine Art tadelnden Nachtrag:
"ti krama!" (Wie schade!)
Fast schon betroffen machend, ruft sie's mir - inzwischen aus "himmlischen Sphären" - damals auf der Insel Lesbos zu, die griechische Lyrikerin Sappho:
"Um nach dem Tod ruhmlos umherzuirren -
als Schatten im Schwarm nichtiger Toten?"
Ach ...
"Ultra posse nemo obligatur", so habe ich's damals abweisend bekundet.
(Über das Können hinaus ist niemand verpflichtet.)
óchi ... (nein)
Erwähnt sei in diesem "Gefühlstiefen-Zusammenhang" die in Griechenland 
oftmals und gerne in Anspruch genommeneWortprägung "sophrosyne".
Was meint:
"In all den Bereichen der Selbstbeherrschung und auch Gelassenheit 
nun doch einmal seinem inneren ICH zu begegnen".
"Was ja gegebenenfalls hilfreich verdeutlichend sein kann", 
gab derzeit Mikis Theodorakis noch zu bedenken. -
-
*

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