Mittwoch, 24. Februar 2021

So nachdenklich gestimmt "beisammen" - mit Mikis Theodorakis ...

Damals, bevor die "Corona-Krise" auch "solches zunichte gemacht hätte".  
Da waren wir, am Strand einer griechischen Insel bald darauf so redselig gestimmt in einem "Miteinander".
In der Nähe von Athen. - 
Theodorakis lebte "letztendlich zumeist" in Athen.
Derzeit in Griechenland, diesem einstmals als "Wiege des Abendlandes" benannten Kontinent. -
Oftmals als "nachfühlbar" noch immer "zugegen" ... 
Und als wir uns hier, in diesem Elysium, nun abermals in den inneren Dimensionen unserer Leiblichkeit so geruhsam selbst begegneten, war diese Einkehr doch wahrlich beachtenswert: 
"Carpe diem - genieße den Tag", gab Mikis schmunzelnd zu spüren. 
"Wohl wahr", erwiderte ich zustimmend. "Denn in der Schlagzeile seiner Ode "An Leukone", da regt der römische Dichter ja dazu an, diese doch knappe Lebenszeit zu genießen". 
"Wörtlich genommen hieß es da: "Pflücke den Tag", merkte nun Mikis an. -
"Eine poetisch besagte "Huldigung dessen". - Carpe diem, Guam minimum Credula postero: Genieße den Tag, und vertraue möglichst wenig dem folgenden! So war das ja derzeit inhalts- und lebensgewichtig zum Ausdruck gegeben", bezeugte ich's zutreffend. 
"Ach ja, einer meiner bereits dahin-gegangenen Geistes-Gefährten in Deutschland, der Robert Gernhardt, er hat's mit den folgenden Worten damals deutlich gemacht: "Dein Hiersein ist ein Fenster, an dem du kurz erscheinst. Dies Fenster nur geöffnet ist, im Zeitraum einer Lebensfrist, 
die deinem Dasein zugedacht, dann wird es wieder zugemacht -
und alles war dereinst ..." 
"Unser Hiersein auf Erden", nickte mir Mikis zu; um dann noch eindringlich hinzuzufügen: "Non exigum temporis habemus, sed multum perdidimus - meint: Nicht wenig Zeit haben wir, aber viel vergeuden wir. - 
Denn morgen ist das Heute bereits schon ein Gestern! - 
Das sollten auch wir beherzigen, Didier", fügte er als beachtenswert hinzu. -
Dazu noch ein Nachtrag: 
Im sogenannten "Lebensherbst" angelangt, hockten wir dort Wein trinkend, so offenherzig fabulierend am Strand ... 
All das bleibt für mich "als unvergessen" in der Erinnerung. -
Denn leider weilt ER nun nicht mehr auf Erden, der Mikis Theodorakis. - 
chárika pu ße ghórißa - schön dich gekannt zu haben. -
Ein Hinweis:
Theodorakis "verfügte über ein erweitertes Sprachvermögen": gr. dt. frz. lat. ...
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