Montag, 2. August 2021

"Nonsens-gereimte Dichtkunst" ...

Mit Robert Gernhardt:
Es war einmal - so schlicht und ergreifend -
in einem "poetisch verknüpften Miteinander".
Als da diesbezüglich "vom Stapel gelassen wurde":
   Dieter:
   "Mein Goldfisch, der wird sichtbar blasser!
   Robert:
   "Vielleicht ist er zu oft im Wasser?"
   Dieter:
   "Er könnte sich `mal draußen sonnen ..."
   Robert:
   "Vermutlich machbar - unbenommen."
   Dieter - später:
   "Das war wohl doch nicht angemessen,
   die Katze hat ihn dort gefressen!"
   Robert:
   "Mein Gott! Nun bin ich ganz verwirrt,
   vielleicht hab ich mich doch geirrt?"
   Dieter: 
   "Hm? Kann man denn im Nonsens-Bereich
   noch mehr ins geistvolle "Abseits" geraten?"
   Robert: 
   "Ja-ja, man kann, so beispielsweise:
   Viel ist schon getan, mehr bleibt noch zu tun.
   So sprach dereinst ein Wasserhahn - 
   erregt zu einem Wasserhuhn."
   Dieter: 
   Wenn Du nun dazu ermunterst,
   dann sei jetzt noch hinzugefügt:
   "Ein Huhn legt Streß-geplagt zwei Eier,
   und fühlt sich dann hernach viel freier!"
   Robert:
   "Das würde wohl rektal verletzen,
   d´rum laß uns einen Schlusspunkt setzen. 
   Denn:
   Einst sprach zu mir ein großer Dichter:
   Die Reim-Kunst wird nun immer schlichter!
   Das alles bringt nicht mehr zum lachen ...
   Dieter:
   Wir werden trotzdem weiter machen. -
   Robert:
   "Es sei gelobt im Nachhinein -
   trotz allem ist's mehr Schein als Sein ...
   Ja-ja, der Künstler geht auf dünnem Eis.
   Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?
   Ach ...
   Wie wir auf diese Dichtkunst kamen?
   Bleibt eigensinnig unklar - Amen!"
   -
In Erinnerung an Robert Gernhardt -
er hat leider am 30 Juni 2006 das "Hiersein" beendet.
Ich vermisse IHN auch diesbezüglich -
denn:
Wir konnten's manchmal doch nicht "lassen",
so "simpel" Dichtkunst zu "verfassen" ...
-
***

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