Montag, 13. Dezember 2021

BERTOLD BRECHT zum Thema "Bank-Raub":

"Ein gefahrvolles, unheilverkündendes und gesetzwidriges Unternehmen - um letztendlich an Geld zu kommen. Es ist da ertragreicher und zudem unproblematischer, solch eine Verwirklichung der finanziellen Begierde zu gründen - als ein Geld-Institut, auch BANK genannt".
So hat er es dereinst - so weltweit zutreffend - zum Ausdruck gebracht - der Bertold Brecht. -
Ach ja:
Diese lebenslange finanzielle Abhängigkeit und Knechtschaft von den Moneten. Und somit auch von den "Geld-Interessenvertretern" - die so weltweit raffgierig verschworen zugegen sind.
Unternehmen, die gewerbsmäßig ihr "Vorhandensein" mit dem Geld der örtlichen Bewohner eigenmächtig gestalten. -
Angeblich unterliegen ja diese Institutionen einer vom Staat beaufsichtigten Gesetzmäßigkeit, so "fragwürdig als Bankaufsicht bezeichnet". -
Was in der sich zumeist offenbarenden Wirklichkeit so viel besagt, daß im Ernstfall, wenn wieder einmal die von den Erdenbürgern vertrauensselig auf die Bankkonten gebrachten Euros hemmungslos verzockt und somit dahingeschwunden sind, der Staat nun mit vielen Milliarden - eingebracht durch den Steuerzahler! - sofort "hilfreich zugegen ist". -
Wie sich das fortwährend zügellos und oft auch verhängnisvoll abspielt?
   Nun ja, so folgendermaßen:
   Da gibt es die gutgläubigen Sparer ...
   Sie hoffen auf Zinsen, die's Spargeld erbringt.
   Dann geht's in die Binsen, Ernüchterung winkt.
   Das Geld ist entflogen, vom Winde verweht.
   Man fühlt sich betrogen - nun ist es zu spät! -
   Die Handhabung der Geldinstitute ...
   Zum Raffen geboren, zum Banker bestellt;
   dem Zocken verschworen, gefällt ihm nur Geld.
   Da treibt ihn vor allem die ewige Gier.
   Die Kurse erschlaffen - doch nicht sein Pläsier. -
   Dem folgt die Bilanz ...
   Und schon sind Milliarden für immer dahin.
   Nicht für den Banker, ihm bleibt stets Gewinn. -
Möglicherweise läßt sich all diese ausplündernde Profitgier auch derzeit lässig zurückführen auf den schon einstmals von den altrömischen Münzverleihern abfällig grinsend geprägten Grundsatz: Mundus vult decipi; ergo decipiatur - die Welt will betrogen werden, also werde sie betrogen! -
Ach ja, in diesem als unerquicklich zu bewertenden Zusammenhang, da hat der amerikanische Verleger Malcolm Stevenson Forbes einmal folgendes als durchaus zutreffend zur Sprache gebracht:
"Die Finanzwirtschaft lehrt, wie man Geld so lange von Hand zu Hand gehen läßt, bis es letztendlich verschwunden ist." -
Wie auch immer - als eine Art Balsam für die entschwundene Barschaft sei hier noch trostbringend hinzugefügt:
"Kein Geld ist vorteilhafter angewandt als das, um welches wir uns haben prellen lassen; denn wir haben dafür unmittelbar Klugheit eingehandelt", so hat es, "aufmuntern wollend", der Philosoph Arthur Schopenhauer dereinst vom Stapel gelassen.
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