Dienstag, 3. August 2021

Gefühlvoll: Diese "Heimat-Verbundenheit":

Ja, bleibt sie denn "geistig bestehen"?
Vermutlich ...
Aber eine Art "Umgestaltung" ist da jedoch oftmals "zwangsläufig zugegen":
Denn ...
"Ubi bene, ibi patria" - wo es mir gut geht, da ist mein "Vaterland".
Tiefgreifend von Bedeutsamkeit, sprach's Cicero - zu seiner Zeit.
        Ergo:
        So gibt's nun Leute, die zwar Sachsen,
        jedoch in Schlesien aufgewachsen.
        Manch einer lebt im Ländle Baden,
        und dessen familialer Faden
        knüpft noch immer an die Friesen;
        selten auch gemocht von diesen.
        Belegt ist, daß im Lande Hessen,
        junge Menschen gern vergessen,
        daß die Ahnen einst als Flamen,
        verarmt in diese Gegend kamen.
        Und auch:
        Daß Oma aus dem Ammerland,
        dereinst in Bayern Wohnung fand.
        Hernach gelebt in Rheinland-Pfalz,
        wo sie den Opa ja am Hals ...
        D'rum wutentbrannt mit ihrer Sippe,
        nun losgestürmt, nach Detmold-Lippe.
        Enttäuscht dann wieder in den Norden,
        wo all die Kindlein großgeworden.
        Manch eines davon unzufrieden,
        ersehnt war oftmals gern der Süden.
        Erst hat man sich so durchmäandert,
        ist bald darauf dann ausgewandert.
        Folglich kann man jetzt versteh'n,
        daß in der Ortschaft Port of Spain,
        Hauptstadt der Insel Trinidad,
        dort jemand seine Tante hat.
        Gegebenenfalls ...
        -
Möglicherweise weilt da irgendwo ein einfühlsamer Erdenbürger unter uns, der jetzt zweimal aufseufzend "so isses" bekundet. -
Und in einer diesbezüglichen Erweiterung dessen, da sei nun noch erwähnt:
Auch der junge Nietzsche schrieb schon dereinst einmal bedeutsam über den "Fluch der Heimatlosigkeit".
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***

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