Montag, 21. Juni 2021

Der altersschwache Hund und sein Herrchen - so "offenherzig in einem Zwiegespräch":

Nun ja:
Seit anno 7000 vor Christi ist er nun schon das älteste Haustier des Menschen: Der Haushund - oder: Canis familiaris, wie ihn die Lateiner dereinst schon liebevoll kumpelhaft benannt haben.
Und möglicherweise ist die in der nachfolgenden, beinahe unglaublichen Geschichte zutage tretende Mißstimmung demnächst "ein gefundenes Fressen" für all die komplexen Betrachtungen in den unendlichen Reichweiten der Kynologie, dieser aufschlußreich deutlich machenden Wissenschaft von den zumeist so warmherzig umsorgten Haushunden. -
Da gab es - trotz allem - in diesem nachfolgenden "Miteinander" dereinst eine problematische Situation ...
Denn Herrchen hatte, seit zwei Wochen,
mit seinem Hund kein Wort gesprochen.
Trotz vieler Tränen und auch betteln,
verständigt wurde sich mit Zetteln.
Er schrieb dem Hund auf einem Blatt: 
Ich hab' das alles hier so satt!
Auf einem anderen stand geschrieben:
Wie konnte ich dich jemals lieben?
Am späten Abend dann der Bogen: 
Du hast mich pausenlos belogen!
So ging das weiter, viele Tage -
bis daß der Hund dann diese Frage:
Kannst Du mir aus zwei Rinderknochen,
eine starke Brühe kochen?
beherzt auf einen Zettel fetzte.
Was Herrchen wiederum verletzte. -
Er sei als Mensch ein Erbsenzähler,
so selbstverliebt und ohne Fehler.
Das war noch deutlich unterstrichen -
dann ist er still davongeschlichen ...
Der derzeit verstimmte "Canis familiaris".
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Tja, und vorstellbar ist's ja doch, daß da nun irgend jemand fast schon bemitleidenswert schwermütig dasitzt, weil er urplötzlich in eine ähnlich schwerwiegende Situation hineingeraten ist. -
Wir wissen es nicht - und werden es - weil man sich diesbezüglich ungern offenbart - wohl auch nie in Erfahrung bringen. -
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