Sonntag, 19. August 2012

Auswirkungen nach dem Mauerfall 1989:

Denn damals ergaben sich oftmals auch diverse "Folgeerscheinungen"...
Bisweilen als solche zu gewärtigen im zumeist verrätselten Bannkreis der informativen Philosophie -
dieser griechischen Wortfindung für die hehre Liebe zur Weisheit, wie wohl auch fundamental zur Wissenschaft.
Als einer der Ersten bezeichnete sich schon etwa 540 Jahre v. Chr. der Grieche Heraklit als Philosoph.
Der die Wissenschaft (Weisheit) Besitzende ist somit der Weise (sophos), der sie Lehrende sei fortan als Sophist (sophistes) zu gewahren.
Ein seither von vielen Gelehrten rastlos betriebenes "auf den Grund gehen wollen" dieser oftmals beunruhigenden Wirklichkeitsnähe. Ein anhaltend bleibendes Hinterfragen. -
Diesbezüglich sei, durchaus nachdenklich stimmend, auch auf den von Immanuel Kant bereits im 19. Jahrhundert inhaltlich recht aufschlußreich formulierten "Kritizismus" aufmerksam gemacht.
Nun denn ... - (!)
Die ja einige Jahrzehnte zu spüren bekommene politische Willkür- und Schreckensherrschaft hatte wohl - ebenfalls im Bereich der Philosophie - zwangsläufig dermaßen schicksalhaft Einfluß genommen, daß einem Wissen beibringen wollenden Mittler, in den ersten Monaten des wiedervereinigten Deutschland, klugschwätzen wollend gelegentlich einmal ein Mißgeschick unterlaufen konnte ...
So auch am im Monat November 1990. Als ein sichtbar in Rage gebrachter Philosophie-Professor lauthals ins vollbesetzte Auditorium der erst vor kurzem renovierten Leipziger Universität schmetterte:
"Mir schwant - das läßt sich kaum verhehlen - 
ich muß mich arg durch's Pensum quälen.
Denn dummdreist tummeln sich hier Pfeifen, 
die Erich Nietzsche nie begreifen!"
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"semper aliquid haeret" - (etwas bleibt immer hängen).
So auch im "Nachklang" zur damaligen "Arbeiter-und-Bauern-Republik".
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