Donnerstag, 7. Oktober 2021

Es war und blieb "ein rätselhafter Todesfall":

Geschehen im "prachtliebenden Bereich der Münchener Schickeria" ...
So betitelte eine Münchener Boulevardzeitung das "Lebensende" des Gatten der attraktiven und beachtlich jüngeren Constanze F. - zuvor ehelich "verflochten" mit dem von den einschlägigen Printmedien oftmals als "Playboy" charakterisierten Karl-Friedrich F. -
Und aufsehenerregend hatte das Blatt bald darauf dann darüber berichtet, was in dem einsam gelegenen Landhaus am nördlichen Ufer des Chiemsees, auch als "Bayerisches Meer" benannt, angeblich haarsträubend geschehen sei.
Nachfolgend habe ich versucht, die damals in den Medien geschilderte Berichterstattung über das "Hin und Her" dieser so aufrüttelnden Begebenheit etwas poetischer "anschaulich zu machen":
Von wählerisch blasierter Art, mit nobler Umgangsform gepaart;
ein recht anspruchsvolles Wesen, das war sie wohl dereinst gewesen:
Die feine "Highsnobiety-Dame" ...
Die sich "im Abseits dessen sah",
denn "spürbar war das Ende nah". -
Vereint mit einem Ehegatten, den viele schon verlassen hatten,
im tiefsten Inneren aufgerieben, hat sie ihm einen Brief geschrieben:
   Mein lieber Karl, es geht "ums Ganze"!
   Das schreibt Dir deine Frau Constanze.
   Und mit diesen barschen Zeilen, drängt es mich Dir mitzuteilen,
   daß ich Dich - noch sehr gelinde - oft absolut zum kotzen finde!
   Und da sich Deine Sticheleien nun täglich aneinanderreihen,
   werde ich mich nicht mehr grämen: 
   Ich werde von Dir Abschied nehmen!
   Ja, stell dich bitte darauf ein ...
   Und solltest Du dagegen sein, so laß es mich noch heute wissen!
   Weil wir dann diskutieren müssen: ob und auch in welcher Frist,
   Du damit einverstanden bist! -
Doch dann:
   Es gibt noch einen "Aufschub dessen", denn das hatte ich vergessen:
   Da sehe ich in dem Terminer: Morgen kommen ja die Wiener,
   die wir einst auf Mallorca trafen - und die vermutlich bei uns schlafen.
   Oje, jetzt muß ich aber laufen, Aufschnitt, Brot und anderes kaufen!
   Ich werd' mir hundert Euro borgen, um für Getränke noch zu sorgen.
   Und auch die Wohnung "blitzblank machen"!
   O Gott! Da sind noch tausend Sachen, die ich eiligst schaffen muß!
   Nun ja, trotz allem: "Gruß und Kuss". - 
Hm?
Bereits fünf Tage später wurde der Gatte Karl-Friedrich F. dann aber tot in der Kellerbar des Landhauses am Chiemsee aufgefunden, angeblich hinterrücks erschossen. -
Man wird sich an das damals ja tagelang Schlagzeilen machende Ereignis erinnern. - Allein schon darum, weil die Schauspielerin Constanze F. im Fernsehen in der Familienserie: „Wir, die herrschende High-Society“ dereinst ja präsent war. -
Unklar ist bisher jedoch noch immer, wer diese Greueltat - anscheinend ein wenig desillusioniert - wahrhaftig begangen hat. -
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