Dienstag, 27. Oktober 2020

Dieses derzeit unangenehme - und wohl erneuerungsbedürftige POLITIK - Geschehen ...

"Ja, und weil da fortwährend ein abschreckendes und zumeist drumherum redendes Politik-Theater im Umlauf ist, bin ich schreibend dabei, darüber ein wenig zu kritisieren und hervorrufend zu mißbilligen", gab ich zu verstehen - und hatte es damals dann auch zu tun gedacht.
Jedoch ...
"Politiker, diese nicht selten beunruhigenden Regierungsstrategen! -
Von denen immer einer schlechter ist als der andere, wie's schon der Schriftsteller Gottfried Seume einstmals als unzumutbar beschrieben hat. -
Mußt Du da nun unbedingt abkanzeln wollen - und schreibend erfolglose Vorhaltungen machen?"

Hinterfragte mein Patenonkel - damals ...
"Das ist doch - auch uns betreffend - zunehmend alles beunruhigend" so hielt ich aufmüpfig dagegen. -
"Mein Gott!" winkte ER kopfschüttelnd ab. "Wir sind ja doch vielmals jetzt leider unerfreulicherweise Zeitzeugen dessen, das dort, in einem oftmalig intellektuellen Minimum all diese selbstverliebt-ehrgeizigen Bestrebungen in einer Ichbezogenheit so exzessiv aufflackern!"
"Ja, und so offenbart es sich doch leider tagtäglich!" pflichtete ich bei. "speramus meliora" (wir hoffen auf Besseres) ...
"Ach ja, Du vielleicht noch", lehnte er`s sofort ab. - "Nein, ich glaube das nicht,  mein Lieber. - Diese heuchlerischen Schwadroneure und Taktiker, tagtäglich präsent in all ihrer Unzulänglichkeit!" bekam ich's gleich darauf ablehnend zu hören - seinerzeit, als ER noch kritisierend zugegen war ...
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Postskriptum:
Der französische Philosoph André Glucksmann verdeutlichte in diesem tagtäglichen "Geschehen" einmal sehr "hintergründig" diese Quoten-bedingte-Harmonisierung im derzeit gern und oftmals gebräuchlichen Bereich "Die Macht der Dummheit" ...
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Noch etwas sei da demaskierend hinzugefügt:
"Man gab fortdauernd Versprechen aus wie Falschgeld und webte dabei ein so dichtes Netz aus Lügen, daß es als Programm einer politischen Partei gewichtig sein müsse!" So präzisiert und wohl auch folgenreich hat´s einmal der Schriftsteller T.C. Boyle sehr deutlich gemacht. -
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