Freitag, 16. September 2022

Eine paradiesische Insel-Einsamkeit:

Die kann man - wünschen wollend - wahrlich erleben - auf den Halligen, 
diesen so "abseitig gelegenen kleinen Inseln - in der Nordsee.
Bei heftiger Sturmflut - manchmal auch ein sogenanntes "Landunter" ...
Wir, zwei ältere Herren, waren dort wieder einmal einige Tage 
nachdenklich zugegen. - 
Und zwar: 
Der noch immer aktive Seelsorger Knuth, in der kleinen Kirchen-Gemeinde der Insel - und ich - als ein damals für Zeitungen und Zeitschriften weltweit viele Jahre berufstätiger Satiriker. 
Im Folgenden kam dann so einiges "weitschauend zum Ausdruck" :
Didier: "Unser Hiersein auf Erden - was wird daraus werden? 
Dein Chef, der dort OBEN, man kann ihn doch nicht immer weltweit ergeben 
für alles nur loben. 
Ja, kannst Du ihn denn nicht einmal doch etwas intensiver befragen?"
Knuth: 
"Bei Euch da unten, ist nun derzeit wieder einmal gar manches spürbar im Argen, das wird er mir gleich darauf kopfschüttelnd sagen. 
Doch für Dich, so unreligiös und zumeist skeptisch zugegen, da ist wohl solch ein Diskurs nur als "völlig daneben zu umfassen". -
Didier: "Trotz allem - corgito, ergo zum - ich denke, also bin ich, 
wie es schon Descartes einst zum Ausdruck gebracht hat".
Knuth: "Wir, als Latein-Kundige, lassen nun Vergil zudem noch abschließend zu Wort kommen: Fugit irreparable tempus - die unwiederbringliche Zeit entflieht". -
Hernach wanderten dann beide Wort-Routiniers - noch auf den sandigen Zufahrts-Wegen - in die dörfliche Kneipe. - Um dann, leicht beschwipst, 
in das auf der Hallig heimatlich gewordene Nachtlager zu entfleuchen. -
-
Ein diesbezüglicher Nachtrag:
Die "Ataraxie", eine Wortfindung im "altgriechischen", auch für "ganz geruhsam". Und solch ein Empfindungs-Bereich ist auch auf den "Halligen" oft als beglückend erreichbar. -
                                                             -
                                                           ***



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen